fbpx

Wie werde ich Geschäftsmama, Elisabeth?

Geschaeftsmama
KEINE LUST ZU LESEN? BEITRAG ANHÖREN:

Falls du unser Interview lieber anschauen magst, bitte hier entlang.

Elisabeth ist schon einige Jahre online Zuhause und berät mutige Mamas auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Heute erzählt sie uns, wie sie ihr eigenes Motto lebt und welche Tipps sie dir mit auf den Weg geben möchte. Wie ihr Motto lautet, fragst du? WEIL BEIDES GEHT!

Wer ist die Geschäftsmama?

Elisabeth: Ich bin schon seit 1.1.10 selbständig, lang bevor meine Kinder auf die Welt kamen. Davor habe ich als Juristin gearbeitet, war aber gar nicht glücklich damit. Nach zahlreichen Weiterbildungen habe ich mich als Coach und Trainerin selbständig gemacht und habe vor allem in Firmen Trainings gegeben zu den Themen Zeitmanagement, Stressmanagement und Kommunikation. 

Als mein erstes Kind neun Monate war, kam die Erkenntnis, dass ich so nicht weiter machen kann und will und dass ich die Chance ergreifen möchte und rein online arbeiten will. Schnell war dann auch klar, dass ich mich auf Mütter spezialisieren möchte, auf Mütter, die sich selbständig machen wollen oder es bereits sind, aber das Business klappt nicht so, wie sie es sich vorstellen. Mütter sind mir ein Herzensanliegen geworden. Mütter haben keine Lobby, Mütter arbeiten 24×7 und bekommen von der Gesellschaft, von der Politik, von den Entscheidungsträgern so wenig Anerkennung. Dabei gäbe es ohne Mütter gar keine Gesellschaft und wir kümmern uns darum, dass die kommende Generation nette und liebevolle Menschen werden. 

Dein Motto: Weil beides geht

Nadine: Wie setzt du dein Motto privat und beruflich selbst um?

Elisabeth: Mit viel Planung und klaren Regeln:

  • Kein Handy vor den Kindern zum Beispiel.
  • Ich mache keine Insta Stories vor den Kindern und ich mache sehr viel Insta.
  • Ich beantworte auch nicht schnell mal eine Mail.
  • Ich arbeite bis ich die Kinder abhole und dann wieder, wenn sie schlafen (wenn ich tagsüber nicht fertig geworden bin).
  • Und ich nehme mir Raum für mich und für viel Bewegung, ich gehe laufen und praktiziere Yoga. 

Die Selbstständigkeit als Mama

Nadine: Gab es für dich eine Art AHA-Moment, der die die Augen für die Selbstständigkeit geöffnet hat. Ich meine, dass dies der bessere Weg ist als das Angestellten-Dasein? 

Elisabeth: In meiner Familie waren immer schon alle selbständig, ich war als Angestellte eher die Ausnahme.
Ich habe als Kind die wahnsinnigen Vorteile und die Nachteile der Selbstständigkeit erlebt. Angestellt zu sein ist mir zu eng und ich bin auch nicht sehr gut darin etwas zu tun, womit ich mich nicht 180% identifiziere. 

Nadine: Was ist ein Problem an der Selbstständigkeit?

Elisabeth: Die Trennung zwischen privat und Business fällt mir da gleich ein und natürlich die Planbarkeit des Einkommens. Deshalb ist es auch so wichtig für ein regelmäßiges Einkommen zu sorgen, dann fällt diese Sorge weg.

 

Nadine: Warum würdest du sagen, dass sich die Selbstständigkeit lohnt

Elisabeth:

  • Weil ich meine innere Wahrheit kompromisslos leben kann,
  • weil ich meinen Job selbst erfinden kann,
  • weil ich meine Werte leben kann,
  • weil ich Zeit habe für die Dinge, die mir wichtig sind.
  • Ich reise sehr viel zumindest vor Corona und ich käme mit fünf Wochen Urlaub nie aus. 

 

Nadine: Hast du beruflich und privat Unterstützung wie z.B. Omas, Freelancer usw?

Elisabeth: Ja natürlich. Heute habe ich ein Team von vier Leuten fix und wenn ein Projekt ansteht, können es auch mehr sein.
Ich habe eine Putzhilfe und wir haben zwei Großmütter, die gerne auf die Kinder schauen. Aber auch ich habe ganz allein begonnen und zu Beginn alles selbst gemacht. 

Nadine: Deine Fokusthemen sind Mindset, Zeit und Marketing. Magst du uns ein wenig mehr darüber berichten, wie diese 3 Punkte uns zum Erfolg helfen können? Bzw. sind die beiden ersten Punkte sicherlich die wichtigeren?

Elisabeth: Ohne das richtige Mindset kein Erfolg, was Du Dir nicht erträumen kannst, das kannst Du auch nicht realisieren. Ohne eine gute Zeitstruktur geht’s einfach nicht, das ist mit das wichtigste Fundament eines langlebigen MAMA BUSINESS. Und das Marketing folgt dann. Wenn das Mindset da ist, wenn die Selbstorganisation klappt, dann ist das Marketing keine Hürde mehr.

Nadine: Welche Tipps gibst du unseren Mamas mit auf den Weg, um alles unter einen Hut zu bekommen. Was können sie sofort in ihren Alltag integrieren?

 

Elisabeth: Du kannst alles, was Du können willst. Es gibt helfende Hände, manchmal warten sie an überraschenden Orten, aber es gibt sie.

Und viel weniger Perfektionismus. Viel, viel weniger Perfektionismus. 

Dir hat gefallen, was du gelesen hast? Teile es gern!
ZUM BLOG