Wie finde ich meinen Modestil, Rosa Biazzo?

Wie finde ich meinen Modestil Rosa Biazzo
KEINE LUST ZU LESEN? BEITRAG ANHÖREN:

Hallo Mädels, es geht um MODE – wollt ihr das Interview da nicht lieber anschauen

 Hey liebe Business Mama, willkommen im Mama Business Podcast Interview.

Meinen heutigen Gast Rosa habt ihr das ein oder andere Mal sicher schon im Fernsehen gesehen. Mit ihr darf ich nach acht Jahren Pause endlich mal wieder über das Thema Mode sprechen.

Rosa ist Stil-Coach und Modedesignerin und hat das Ziel unsere Weiblichkeit auch im Business Alltag nicht zu verstecken. Denn gerade wenn die Figur sich nach der Schwangerschaft verändert hat, brauchen wir oft einen kleinen Schubs in Richtung neues Selbstbewusstsein. Viel Spaß beim Zuhören.

PS: Im Text findest du die Zeitstempel aus dem Podcast, falls du an einer bestimmten Stelle doch leiber in den Podcast einsteigen möchtest. Das sieht dann so aus: [00:03:12] = Minute 3 und 12 Sekunden.

Nadine: Hallo Rosa!

Business & Selfcare News

Du bist Mama und möchtest ein eigenes Onlinebusiness starten?

Im Newsletter erhältst du jede Woche neue Tipps. Vom Thema Recht bis hin zu Logo & Website.

MEHR MUT MAMAS!

Rosa:  Hallo Nadine, ich freue mich, bei dir zu sein!

Nadine: Ich danke dir für deine Zeit. Ich freue mich mega, weil du mich nach ganz langer Zeit mal wieder in meine alte Welt zurückholen kannst, in die Modewelt. Wo du nämlich herkommst.

Wer ist Rosa?

[00:00:57]Rosa: Ich bin Rosa. Ich bin Modedesignerin und Stil-Coach und ich wohne und arbeite in Berlin.
Wie bin ich dazu gekommen was ich mache? Auf Umwegen, würde ich sagen.
Also ich habe erst Jura studiert und dachte, seit ich zehn Jahre alt bin, dass das mein Traum ist. Dabei wollte ich Frauen helfen,  indem ich sie einfach juristisch vertrete. Das ist mir dann aber irgendwann klargeworden, als ich im Staatsexamen saß, dass das nicht mein Weg ist und dass es höchste Zeit wird, die Notbremse zu ziehen und bin dann einfach aus diesen Examen rausgegangen.
Ich habe damit allen den Rücken gekehrt!
Zur Frustration meines Umfeldes, glaube ich. Aber ich bereue es keinen Meter! Es war die richtige Entscheidung und ich habe einfach gemerkt, wie anders es sich anfühlt, wenn man seiner Leidenschaft folgt und jeden Tag einfach glücklich ist über das, was man tut.

Nadine: Ja, kann ich sooo gut nachvollziehen. Vor allem es ist ja wirklich eine 180 Grad Wendung und ich bewundere alle, die das dann auch durchziehen und sagen“um der Familie Willen mache ich alles fertig und bin mein Leben lang irgendwie doch nicht so wirklich happy“. Hauptsache ich gehe nach Schema F.
Deswegen Hut ab – finde ich sehr, sehr cool.

Rosa:  Es hört sich so leicht an. Aber ja, natürlich war es auch schwer in dem Moment!

Nadine: In dem Moment möchte keiner mit dir tauschen. 

Rosa:  Zum Glück habe ich alleine gewohnt. Tatsächlich habe ich es meinen Eltern erst nach einem halben Jahr gesagt! Daran bin ich gewachsen. Wie gesagt, jede Erfahrung ist ein Geschenk und hat mir ganz viel gebracht in meinem Leben.

 

Alltag eines Stil-Coaches

[00:03:12]Nadine:  Du bist jetzt gerade in deinem Atelier. Das heißt, du bist auch wirklich von deiner Arbeit umgeben – von Stoffen &Co.
Aber wie läuft denn ein normaler Arbeitsalltag bei dir ab?

Rosa:  Mein Arbeitsalltag ist sehr abwechslungsreich. Das liebe ich auch daran. Aber ich verbringe auch viel Zeit im Atelier und habe es mir hier  schön gemacht mit meinen Stoffen und mit meinen schönen Lieblingsfarben um mich herum.

Mein Arbeitsalltag sieht so aus:

  • morgens stehe ich auf, mit meiner Tochter und meinem Mann. Ich mache sie fertig und dann bringt mein Mann sie zum Kindergarten.
  • Und dann kann ich in den Tag starten. Was mir sehr wichtig ist: dass ich erst einmal zwei Stunden ganz für mich habe. Also meine Me Time, aus der mich keiner aus meiner Träumerei reißen darf.
  • Wenn ich dann anfange und am Schreibtisch sitze, gibt es immer viele Menschen, die etwas von mir wollen. Meine Mitarbeiter, meine Kunden… Ich habe Entscheidungen zu treffen. Ich möchte kreativ sein. Und das alles zehrt auch. Also es gibt mir auch viel, aber natürlich gebe ich auch viel. Und deshalb habe ich mir angewöhnt, mir morgens diese zwei Stunden für mich zu nehmen. In denen ich meditiere, ich mir Zeit für mich nehme, wo ich einfach in den Tag träume, wo ich spazieren gehe oder Sport mache oder manchmal auch tanzen gehe. Und das hab ich lange Zeit nicht gemacht und ich habe gemerkt, wie meine Batterie immer leerer geworden ist. Es klappt nicht jeden Tag, aber es ist so bei mir die Regel. Die Zeit habe ich geblockt und da nehme ich sie auch bewusst für mich.

Nadine: Das wissen dann auch alle um mich rum? Also die versuchen dann auch gar nicht anzurufen, sondern haben das schon gelernt?

Rosa: Also nicht alle verstehen das! Aber ich gehe dann nicht ran. Das ist ja meine Entscheidung und dann habe ich das Handy auf lautlos oder auf Vibration und oder stellt es auch manchmal ganz aus, dass ich einfach nicht gestört werden. Da ich weiß, wie anders sich mein Alltag anfühlt, wenn ich nicht aufgeladen bin. Dann habe ich das Gefühl, ich stolper so durch den Alltag und jeder will was von mir. Und ich bin wie ein Blatt im Wind und bin nicht der Führer meines Bootes, sondern werde hin und her gerissen

Nadine:  Ja, und das ist ja das Schöne an der Selbstständigkeit! Wir nutzen diese Vorteile nur oft nicht. Eigentlich ist es unsere persönliche Freiheit.

Rosa: Wir erlauben es uns ja auch nicht, weil wir gewohnt sind zu funktionieren! Ich hab mich selber auch lange Zeit verurteilt. Hab gedacht, was denken denn die anderen von mir, wenn ich jetzt sage, ich mach erst Termine ab 11 Uhr. Jetzt hab ich mittlerweile gelernt, einfach auch dazu zu stehen und zu sagen:

Nee, tut mir leid, ich nehme keine Termine vor 11:00 Uhr an. Punkt.

Nadine: Es ist ein Learning! Das ist bei mir mit dem Sport genauso. Ich gehe auch in der Regel morgens zum Sport, bringe vorher den Kleinen in den Kindergarten und dann geht der Sport halb zehn los. Das heißt, bis ich wirklich am Tisch sitze, ist das auch öfter mal 11:00 Uhr! Und ich habe es auch mir komplett abgewöhnt, gegenüber Kunden drumherum zu reden. Was soll ich denn da lügen?! Ich sage, ich bin beim Sport und arbeite dafür oft, bis ich abends ins Bett gehe. Das tun die anderen auch nicht und dafür entschuldigt sich auch keiner, dass sie dann zwischen fünf und zehn abends nicht erreichbar sind. Es ist genauso okay.
Und das funktioniert wirklich gut. Einfach mit Ehrlichkeit rangehen. Fertig. Das ist ja auch sympathisch. 

Rosa: Aber wie du auch sagst. Also bei mir ist es dann auch so, wenn ich dann meine Kleine ins Bett gebracht habe, setze ich mich oft eben auch nochmal hin. Und es sind dann eben die einzigen zwei Stunden, die ich ganz für mich habe. Denn seien wir mal ehrlich, Mama sein ist schön! Aber es ist jetzt nicht so, dass das Freizeit wäre.

 

Die Bedeutung von Mode

[00:07:50]Rosa:  Also Mode ist als Modedesignerin ist natürlich super wichtig für mich, weil ich mit der Zeit herausgefunden habe, dass Mode so viel mehr ist, als einfach nur sich zu bedecken und vor Wind und Wetter zu schützen. Sondern ich glaube, dass Mode auch sowas wie eine Sprache der Seele für mich ist. Ich drücke meinen Charakter aus. Meine Stimmung, meine Laune.
Es muss nicht jeder gleich entschlüsseln können, aber ich merke einfach, wie gut es mir tut, dass ich mich darüber ausdrücke, weil ich glaube tatsächlich, dass wir als Menschen uns immer spiegeln wollen. Das hab ich in den vergangenen Jahren so herausgefunden. Wir fühlen uns erst wohl und in Balance, wenn wir unseren Charakter, unser Sein spiegeln. Und das fängt bei einer Tasse am Morgenan. Da gibt’s eine Tasse, die findest du schöner als eine andere.
Wenn wir mal überlegen – im Winter sind 80-90 % unseres Körpers bedeckt von Kleidung. Und dann zu sagen, das ist nicht wichtig und ich drücke damit nichts aus – da macht man sich was vor! Ich hab das früher aber auch nicht für voll genommen.
Als ich noch Jura studiert hab, war das für mich unbewusst, aber jetzt weiß ich, ich hab mich damit auch angepasst. Ich wollte zu diesem Rudel der für mich intelligenten Juristen dazugehören und habe mich dann eben auch in ihren Farben gekleidet. In dunkelblau und Schwarz und Grau. Und ich sah sehr unscheinbar aus und hatte Jeans und T-Shirt an und hab mich eben nicht so wohl in meinem Körper gefühlt, weil ich mich auch nicht passend zu meiner Silhouette angezogen habe. 

Aber jetzt weiß ich das und tue es auch jeden Tag und fühl mich einfach viel wohler. Und ich merke, dass die Mode mich jeden Tag stärkt. Und ich sehe es auch bei meinen Kunden. Also dass Mode wirklich ein Tool sein kann, seine Ausstrahlung zu steigern.
Ich glaube auch, das kennt jeder von uns!
Beispielweise wenn wir mal zum Bäcker gehen, irgendwie am Samstagmorgen, und denken, ach egal, ziehe ich irgendwas an. Dann laufen wir durch die Straßen und verstecken uns so halb, weil wir denken „keiner soll mich angucken, ich fühl mich eigentlich nicht wohl“

Wenn wir aber etwas anhaben und usn selbst gefallen, dann strahlen wir einfach von innen heraus.

Das ist natürlich auch meine Vision, dass ich Frauen zeige, genau das für sich zu nutzen. 

Mode ist meine Welt! Ich liebe einfach Mode, ich liebe Stoffe, ich liebe Proportionen und für mich fühlt sich das Thema an wie Spielen. Es ist für mich sehr leicht und sehr sehr luftig. Aber auch, weil ich die Regeln, die Gebote so kennengelernt und verstanden habe. 

Nadine:  Man muss wirklich den Zugang finden.
Manchmal ist das Thema auch schon negativ belegt -aus der Kindheit heraus. Oder dieses unnötige Lästern, wenn jemand etwas Außergewöhnliches trägt und damit nicht „konform“ gekleidet ist.  Da haben viele nicht den Mut, das mit Abstand zu betrachten und vielleicht zu sagen, „oh cool, sowas Schönes!“ Sondern das endet dann gerne in einem „Was hat die denn an!“

Rosa: Das ist so ein deutsches Denken, das in Italien z.B. überhaupt nicht stattfindet.

Nadine: Es ist  eine wahnsinnig tolle Möglichkeit. Man muss sie ja nicht nutzen, aber man kann sie nutzen. Und damit wächst man ja auch. „Oh ja, der grüne Pulli. Immer wenn ich den anhabe, bekomme ich Komplimente. Das ist doch toll!

 

Ist Mode Kunst oder Verkleidung?!

[00:12:55]Rosa:  Wichtig ist , dass man nicht blind Trends folgt.
In Nuancen kann man immer sich selbst zeigen. Und ich glaube, das macht den Unterschied.

Im Endeffekt ist es nicht wichtig, was du trägst, sondern was du ausstrahlst!

Das ist das A&O. Wie fühlst du dich in deiner Kleidung?
Und es ist einfach so, wenn die Kleidung zu dir passt und für dich schön ist, dann muss das nicht für andere so sein. Dann hast du einfach eine ganz andere Ausstrahlung an Selbstbewusstsein und Mut. Und ich glaube, das ist das, was Mode dir geben kann. Einfach mehr Mut, mehr Selbstliebe, mehr Selbstvertrauen in Situationen, in denen es vielleicht auch manchmal wichtig ist, dass du dieses Quäntchen mehr Mut hast, gerade als Selbstständige. Als Unternehmerin ist es ja oft so, dass wir sehr mutig sein dürfen in unseren Entscheidungen.

 

Es kommt kein bisschen auf deine Figur an!

 [00:14:14]Nadine: Hast du denn das Gefühl, das es immer wieder geiche Zweifel oder Ängste bei deinen Kundinnen gibt? Ist das dann eher sowas wie „Farbe tragen“ bzw auffällig sein oder sind es eher so klassische Sorgen und Ängste wie „ich bin zu dick, ich kann das nicht tragen“

Rosa: Es gibt beides! Aber jede Figur ist wunderschön und jede Figur hat einfach eigene Regeln, wie man sie in Szene setzt.

Und die zu kennen ist wichtig. Nicht sich selbst zu verurteilen!

 

Die Regeln:

  • Mode hat ganz viel damit zu tun, sich selbst zu lieben.
  • Wenn du dich von vornherein ablehnst, wirst du dich immer nur verstecken.
  • Deswegen kann Mode dir dabei helfen, dich zu zeigen
  • Und da ist wirklich egal, ob du nun Größe 34 oder 48 trägst Du kannst dich immer toll kleiden!

 

Es ist mir ganz wichtig das zu betonen, weil einfach zu viele Frauen noch immer denken, dass nur eine spezielle Figur-Form schön sei oder ein bestimmtes Gewicht Pflicht sei. Das ist absoluter Quatsch.

Und dann gibt es auch viele, die tatsächlich diese Ängste haben, zum Beispiel Farbe zu tragen. Ich trag gerne sehr farbige Kleidung. Also ich habe z.B. ein rosa Mantel oder einen gelben Mantel und da werde ich tatsächlich immer auf der Straße angesprochen und mir wird gesagt „ach, das ist ja eine tolle Farbe, ach die macht ja so fröhlich“ .
Aber viele sagen eben auch, sie würden sich das nicht trauen. Und das finde ich sehr schade und sehr traurig.
Warum braucht man dafür Mut? Warum ist Schwarz akzeptierter als Gelb? Aber auch das nehme ich natürlich liebevoll zu Kenntnis und helfe dann Schritt für Schritt meinen Kunden da raus. Das sind einfach Glaubenssätze, die man damit verbindet und irgendwo gelernt hat.

Bei mir war das so: 
Ich komme aus einer italienischen Familie. Die Mädchen, die müssen eben brav am Tisch sitzen, während die Jungs spielen durften. Das sind ja unterbewusste Glaubenssätze, Werte, die man mitbekommen hat, die man einfach auch weiter trägt.

Oder ich hatte meine Kundin, diese hat gesagt ihre Eltern wollten eigentlich lieber ein Jungen und so wurde sie eben auch behandelt und gekleidet. Sie hatte sich dann immer so weiter gekleidet, da sie es irgendwann nicht mehr hinterfragt hatte. Es war einfach normal. Dann haben wir eine Stil-Analyse gemacht und dann hat sie für sich entdeckt, dass sie sich etwas ganz anderes von Herzen wünscht. So etwas ist natürlich auch immer toll zu sehen und da einen Entscheidungsprozess zu begleiten.

Nadine: Das ist schön, dass ist so eine richtig Metamorphose, wie eine Raupe zum Schmetterling wird. Das ist ein wirklich schönes Thema.
Merkst du denn, dass Mütter noch kritischer mit sich sind?

Rosa: Nee, das würde ich gar nicht sagen. Klar, es gibt Mütter, die sagen ja, ich habe durch die Schwangerschaft einen anderen Körper. Ich habe vielleicht mehr Bauch, aber viele Mütter bringen auch eine große Wertschätzung mit. Sie haben ja etwas dafür bekommen.  Und ich helfe ihnen auch dabei, sich zu akzeptieren und ihre Figur zu lieben. Liebe dich einfach, wie du bist!

 

Wem kannst du helfen?

[00:18:40]Rosa:  Also ich habe jetzt keine feste Altersrange. Viele Kunden sind so von 30 bis 45, aber ich habe auch Kundinnen die sind >50. Ich haeb sogar eine Kundin die ist 75.
Aber ich sehe, dass es im Leben Etappen gibt, die sich bei allen wiederholen.

Also ich habe viele Unternehmerinnen und Selbstständige und es ist so, dass sie sich erst selbstständig machen und in ihr Unternehmen investieren. Dann langsam wachsen, und dann sagen: „okay, jetzt hab ich mich so krass entwickelt. Meine Glaubenssätze, mein Bewusstsein hat sich so verändert und ich möchte jetzt, dass man das auch von außen sieht.“
Das ist immer der gleiche Prozess und in welchem Alter das startet, ist von Person zu Person unterschiedlich. Aber es ist meistens immer diese Metamorphose, die ich in beobachten darf. Da freue ich mich auch sehr darüber, weil ich kenne sie selbst! Ich bin ja selbst diesen Weg gegangen und weiß, wie es sich anfühlt, sich zu verändern, vor allem innerlich und keiner sieht es.
Und du denkst, ich bin doch ein ganz anderer Mensch geworden. Siehst du nicht, wie viel stärker, wie viel Kraft ich gesammelt habe? Siehst du das nicht!? 

180 Grad Änderung oder letzter Feinschliff?

[00:20:18]Rosa:  Das ist natürlich auch von Frau zu Frau unterschiedlich. Also viele verwandeln sich schon ziemlich stark, weil sie einfach mehr zu sich finden. Es gibt aber auch Kundinnen, bei denen ich denke, sie haben schon ihren Stil gefunden, aber sie kennen noch nicht die Gebote der Mode. Sie wissen doch nichts über Proportionenregeln, über Materialkontraste usw. Was ich ihnen dann mitgebe sind einfach die Raffinessen.

Als Personal-Shopperin habe ich einfach toller Outfits zusammengestellt.Und wenn sie die genauso angezogen haben, haben sie sich gut gefühlt. Aber sie konnten es eben nicht selbst nachmachen. Das hat mich nicht befriedigt. Ich wollte einfach, dass sie nachhaltig verstehen, was sind denn meine Farben? Warum kriege ich denn bei diesen Farben mehr Komplimente als bei anderen? 

Nadine: Das bedeutet, du hast dann auch wirklich zum Ziel, deinen Kundinnen einen Leitfaden an die Hand zu geben. Sie an die Hand zu nehmen und wirklich diesen gesamten Weg mit ihnen zu gehen. 

 

Business Looks mal anders

 [00:24:59] 
Rosa: 

Ich predige immer:

  1.  kenne deine Fraben,
  2. kenne deinen Stil und
  3. kenne deinen Body-Typ

Und wenn du die drei Dinge weißt, dann darfst du Trends auf deinen persönlichen Stil-Code anpassen. Aber einem Trend blind zu folgen, würde ich niemandem raten.
Das kenne ich alles selbst. Habe ich früher mal gemacht, vor Jahren. Diese A-Linien Kleider, die an Models super schön aussahen, aber für meine Silhouette einfach gar nichts tun. Ich wollte das aber leider nicht verstehen. Und immer wenn ich so ein Kleid an hatte, habe ich mich mega unwohl gefühlt…

Nadine: Das ging mir genauso. Ich fand das auch immer so süß, aber mir stand es leider nicht. Ich bin ein Typ für Etui-Kleider. Aber diese A-Linien Kleider, die habe ich dmals dann auch unseren Models gelassen und für mich abgehakt. Kein Trend für meine Figur…

Rosa: Genau solche fehler gilt es zu vermeiden. Kenne deine Silhouette! Deshalb habe ich einen kostenlosen Stil-Check kreiert, in dem jeder mal seinen Stil Code knacken kann. Was sind denn meine Farben? Was ist denn mein Körper? Ich glaube wirklich, jede Frau sollte das wissen. Es ist verboten, wenn man das nicht weiß.

 

NO GOs der Modewelt

 [00:27:12]Rosa: Da ich immer für Individualität plädiere, glaube ich nicht, dass es etwas gibt, das zu jedem passt. Das darf jede Frau ganz individuell entscheiden. Und ich glaube tatsächlich, dass es keine NO GOs mehr gibt.
Wir haben uns befreit von klassischen Moderegeln, die es noch in den vierziger/fünfziger Jahren gab. Wir dürfen Sortimente untereinander kombinieren.

 

Mehr über Rosa:

*Affiliate Link

rosa-biazzo-und-nadine-im-podcast-interview
Rosa & Nadine im Podcast-Interview
Dir hat gefallen, was du gelesen hast? Teile es gern!

3 Tage Video-Challenge Erstelle deine Homepage! Gratis!
8 h homepage freebie challenge
kostenlos anmelden

Schreibe ein Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

This site is protected by reCAPTCHA and the Google Privacy Policy and Terms of Service apply.

ZUM BLOG