Website Planung & Aufbau inkl. gratis Vorlage

Aufbau und Planung Website

Step 1: Der Name

Glaube mir – ich als alte Marketingtante weiß ziemlich genau, wie gerne wir uns direkt auf die spaßigen Themen einer Gründung stürzen: 

  • Social Media Accounts anlegen, 
  • nach Kooperationen schauen,
  • Wissen anderer aufsaugen,
  • Website erstellen (ohne vorher zu planen!)

 

Aber mal ehrlich – tief in uns drin wissen wir alle ziemlich genau, dass es ein paar Dinge vorab zu tun gibt. Und ich rede hier nicht von dem öden Verwaltungskram wie Anmeldung, Datenschutzerklärung & Co. 

Sondern ich gehe noch einen Schritt weiter zurück. Und zwar zum Namen deines Unternehmens!

Der sollte schließlich bei der Anmeldung bereits feststehen. 

Nur wie gehst du bei der Namensfindung vor? 

Da hier ein paar Fallstricke liegen, vor denen ich dich (rechtlich) gerne bewahren möchte, nehme ich diesen Step hier mit in unsere Planung auf. 

Du hast also bereits eine Namensidee und selbstverständlich auch schon recherchiert, ob es gleichnamige Wettbewerber, eine freie Domain und neue Social-Media-Kanäle hierfür gibt?!
Das ist schon einmal super. 

Doch hast du auch daran gedacht, dass jemand diesen Namen evtl. als Marke bereits angemeldet hat, aber selbst noch nicht an die Öffentlichkeit damit ging? 
Nicht ganz unspannend würde ich sagen. 

Was du also tun solltest? Spring mal schnell rüber zum BLOG Beitrag mit Anwältin Annelie. Dort findest du nämlich Tipps +Links, wo du diese Infos recherchieren kannst.

 

FAZIT: 

Nimm dir wirklich Zeit für die Namensrecherche. Denn wäre es nicht unglaublich ärgerlich, wenn du Zeit & Geld investiert hast, um deinen öffentlichen Auftritt auf allen Kanälen vorzubereiten (inklusive Drucksachen wie Visitenkarten oder Flyer) und dann kommt jemand um die Ecke und sagt, dass dein Name bereits vergeben ist? 

 

Step 2: Ziele & Zielgruppe

Wenn dir noch nicht ganz klar ist, was du überhaupt anbieten möchtest, wird es sehr schwer eine Website aufzusetzen. Sobald deine Idee aber grundsätzlich steht (hier kannst du dein Businessmodell noch einmal kritisch hinterfragen, wenn du möchtest), stellt sich die Frage, was auf deine Website soll. 

Um das final zu klären, musst du zwei Themen kennen: deine Zielgruppe und das Ziel deiner Website. 

Stelle dir bitte unbedingt folgende Fragen, bevor mit deiner Website startest: 

  • Für wen erstellst du deine Seite?
  • Was erwarten deine Kunden dort?
  • Welches Problem haben sie, das du lösen möchtest?
  • Welche Ansprache erwarten sie (du/Sie, formal, frech…) 
  • Welches Ziel verfolgst du mit der Website?
    • z.B. Image, Verkäufe, Buchungen, Kooperationen

Erst wenn du hier einen (groben) Überblick hast, solltest du dich an die Planung deiner Website machen. 

Step 3: Domain, Hosting & System

Oft kommen Kundinnen zu mir, die bereits (seit langem) eine Domain gesichert haben. Das ist generell nicht schlimm doch läuft es häufig darauf hinaus, dass wir am Ende gar nicht bei dem Hoster bleiben, bei dem die Domain gebucht wurde. Wenn es also keinen Grund gibt, diese dringend zu buchen, mache diesen Step zeitgleich mit der Entscheidung, mit welchem System deine Website erstellt werden soll. 

DER BAUKASTEN

Sofern du dich für eine Baukastenwebsite entscheidest, die du vielleicht selbst mithilfe von Anbietern wie WIX, Squarespace oder JIMDO erstellen möchtest, ist es nämlich gar nicht notwendig bereits eine Domain zu haben. Die Pakete dieser Anbieter beinhalten in der Regel im 1. Jahr eine kostenlose Domain, so dass ihr euch den Umzug sparen könntet. 

WORDPRESS

Solltest du bereits von Beginn an wissen, dass du mit deiner Website „noch einiges“ vorhast, könnte WordPress die bessere Wahl sein, da hier alle Funktionen manuell programmiert/ergänzt werden können. 

 

Auf weitere Optionen, wie die einer programmierten Seite, gehe ich hier nicht ein. Dies macht wirklich nur für Unternehmen Sinn, die ein gewisses Volumen haben und sehr individuelle Lösungen benötigen. 

Eine Entscheidungshilfe Baukasten vs. WordPress findest du hier

Step 4: Das Hauptmenü (Navigation)

Für diesen Punkt solltest du ein bisschen zeit einplanen. Auch wenn dir das heute noch wenig wichtig erscheint, ist die Navigation neben der Startseite das Herzstück deiner Website.

Sie soll deinen Usern einen schnellen Überblick geben und deren Erwarteungen erfüllen. Sie sollen also sofort Lösungen für ihre „Probleme“ finden. Und das, ohne lange danach suchen zu müssen. 

Hier gilt somit: WENIGER IST MEHR!

Das Gleiche gilt generell bei jeder deiner Marketingaktivitäten später auch. Gute Kampagnen haben wenig Text- Sie müssen nichts erklären, sondern die Kunden können innerhalb weniger Sekunden erfassen, worum es geht. 
Das ist hiermit also auch dein Ziel der Navigation

 

DEIN TO DO:

Überlege dir, welche Hauptmenüpunkte du nutzen möchtest.

Z.B. 

  • Home ( =Startseite)
  • Angebote / Leistungen
  • Team / Über mich
  • BLOG / News
  • Kontakt

 

 

TIPPs:

  • Versuche dich auf max. 5-7 Menüpunkte zu beschränken.
  • Ob du die Startseite (Home) sichtbar machen möchtest, oder alternativ nur dein Logo dorthin verlinkst, entscheidest du. Wenn deine Zielgruppe eher wenig Zeit vor dem PC verbringt und nicht allzu viel online ist, würde ich den Begriff HOME als Teil der Navigation mit angeben. Sonst nicht. 

Behalte den Überblick – mit einem Planungstool

Natürlich kannst du deine Website Planung auch in einem Bullet Journal, auf einem Block oder einem Whiteboard umsetzen. 

Ich persönlich bevorzuge allerdings ein Projektmanagement-Tool wie beispielsweise Trello, da es während der Planungsphase öfter zu Anpassungen kommen wird, dir du darin einfach durch das verschieben einzelner Karten lösen kannst. 

Alternativ könntest du aber z.B. auch einfach Zuhause Post-its hierfür nutzen. 

 

Eine Grundstruktur zur Planung deiner Website habe ich dir hier in einer Trello-Vorlage bereist angelegt. Du musst sie also nur noch öffnen, einen kostenlosen Account anlegen und loslegen!

Hier findest du zwei gratis TRELLO Vorlage für deine Website Planung inklusive Checkliste zum Abhaken. Der erste Link führt dich zur Vorlage einer Website mit Unterseiten. Und der nachfolgende zur Planung eines Onepagers (was ich dir für den Start immer empfehlen würde)

trello-vorlage-website-planung-by-mama-business

Step 5: Unterkategorien festlegen (Menüebene 2)

Nachdem du deine Hauptmenüpunkte nun definiert hast, überlegst du dir nun, ob es eine weitere Ebene geben muss. Vielleicht hast du eine große Anzahl an Produkten und eine eigene Kategorisierung macht an dieser Stelle Sinn. 
Dies ist absolut individuell – doch generell giltauch hier das Gleiche wie in Step 4: Weniger ist mehr!

Du solltest es also im besten Fall schaffen, ohne weitere Unterkategorien auszukommen und deine Inhalte auf die HardFacts zu beschränken.

in 13 steps zur website

Du möchtest dich selbstständig machen mit einem Onlinebusiness, kennst dich aber in der digitalen Welt noch nicht aus?


Wie du in 13 Schritten deine eigene Website erstellst, findest du in dieser Checkliste.


Außerdem habe ich 2 fix und fertige Trello-vorlagen für dich vorbereitet, die dich bei der Planung und Umsetzung unterstützen.

 

Step 6: Rechtliches §

Dieser Step wird sehr wahrscheinlich zeitlich „nebenher“ laufen. Folgende zwei (rechtlich zwingend notwendigen Dokumente) musst du auf deiner Website ühaben, BEVOR du live gehen darfst: 

  1. Impressum 
  2. Datenschutzerklärung

Beide Begriffe sind verlinkt und führen dich zu einem BLOG-Beitrag und den dazugehörigen Podcastfolgen mit Anwalt Markus. 

 

Sofern du einen Onlineshop planst und Produkte/Dienstleistungen darüber verkaufen möchtest, kannst du auch darüber nachdenken, eigene AGB erstellen zu lassen. Diese bieten dir die Chance, dich an einigen Punkten besser zu stellen, als dies rein durch die gesetzliche Regelung der Fall wäre. 

Auch benötigst du einen Hinweis zum Widerruf eines Kaufes, sofern du deine Angebote nicht über einen Drittanbieter wie Digitore/Elopage & Co abwickelst. 

Step 7: Die Startseite

Starten wir mit der Homepage – also deiner Startseite.
Richtig gelesen. Die Home Page ist lediglich die Startseite. Der Begriff ist kein Synonym zur Website. Diese beinhaltet wirklich alle (Unter)Seiten, während die Homepage wirklich nur die Startseite ist. 

Das erklärt auch, warum in der Navigation oft das Wort HOME zu lesen ist, oder?

DEIN TO DO: 

Überlege dir, welche wichtigen Fakten auf deiner Startseite zu finden sein sollten und teile diese in einzelne Sektionen mit eigenen Headlines (Überschriften) ein. 

Du hast keinen Plan, wie du vorgehen sollst? Ich habe einen für dich und eine komplette Vorlage der einzelnen Sektionen „gebastelt“. 

Hier ein kleiner Einblick, was dich dort erwartet:

Wenn du gerne das gesamte PDF nutzen möchtest, melde dich zum Newsletter an und erhalte in der Wilkommensmail dein Passwort zur Freebie-Bibliothek. Dort findest du die MUSTER-STARTSEITE zum nachbauen. 

Step 8: Content (Texte, Videos, Bilder, Icons…)

Nun geht es langsam ans Eingemachte. Den eigentlichen Inhalt deiner Website. Die Überschriften, Texte und einzelnen Sektionen. 

Dieser Part wird noch einmal einiges an Zeit in Anspruch nehmen, sofern du nicht mit 1:1 Vorlagen (Templates) arbeitest. Diese Templates dienen dafür, dir keine Gedanken in Sachen Design machen zu müssen.

     

    Step 9: SEO

    Bitte stell´die Schnappatmung ein! So schlimm ist das Thema wirklich nicht. Und lass dir hier bloß nicht auf grund deiner Unwissenheit etwas andrehen, das du erst einmal problemlos selbst umsetzen kannst: 

    Dein Onpage SEO. Also die Pflege der für dich passenden Begriffe (keywords) und (Meta)Beschreibungen auf deiner Website selbst. 
    Nicht für Google oder sonstige andere Plattformen. 

     

    DEIN TO DO: 

    Falls du eine Baukasten-Website hast, suche die SEO Einstellungen und befülle die Felder. 

    Bei WordPress empfehle ich dir das kostenlose Plugin Yoast, das dir ebenfalls genau „sagt“, was du befüllen solltest. 

    Für mehr Details lese oder höre einfach mal hier rein. 

    20 min kostenlose Hilfe

    Dir ging das alles zu schnell oder es war zu viel? 
    Wenn du möchtest, berate ich dich gerne kostenlos 20 Minuten zu deiner persönlichen Website und den Inhalten. 

    Buche dir hierfür einfach einen Termin in meinem Kalender

    Entweder fühlst du dich nach unserem Gespräch fit genug, deine Seite selbst zu befüllen oder mein Team und ich helfen dir dabei. 

    Aber keine Sorge – Verkaufsgespräche führe ich keine. Ich biete dir ehrliche Hilfe und habe überhaupt kein Problem damit, wenn du danach keine meiner Dienstleistungen buchst. 

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