Warum sollten Mamas Kante zeigen, Evelyn?

warum sollten Mamas Kante zeigen

Ich bin Evelyn, 33, gebürtige Südtirolerin und habe in Wien Publizistik- und Kommunikationswissenschaften studiert. Dort habe ich auch meinen Mann kennengelernt, geheiratet und unsere Tochter bekommen. 2017 sind wir nach München gezogen und unsere Familie hat sich dort um einen Sohn erweitert.
Seit einem Jahr wohnen wir in der Nähe von Stuttgart. Aufgrund unserer Umzüge lag eine Selbstständigkeit für mich nahe. Der zweite Grund ist und war immer die Annahme, dass es möglich ist von überall aus zu arbeiten.

Du magst das Interview lieber anschauen? Na dann mal los…

Nadine: Wie kamst du zum bloggen?

Evelyn: Ui, meinen ersten Blog habe ich 2009 gegründet. Naja, fast. Meine älteste Freundin von mir hat ihn damals gelauncht und mir dann die Zugangsdaten gegeben. Seit 2016 blogge ich auf Little Paper Plane.

Nadine: Was unterscheidet dich von anderen Mamablogs?

Evelyn: Hmm… das ist eine schwierige Frage, denn wir unterscheiden uns ja alle voneinander, schon allein deshalb, weil wir nicht alle gleich sind. Ich würde sagen, dass ich in erster Linie einen Blog für Frauen führe, die zufällig auch Mütter sind.

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MEHR MUT MAMAS!

Nadine: Was möchtest du mit deinem Blog erreichen?

Evelyn: Die Enttabuisierung von Themen rund um die Geburt, von Fehlgeburten über Problemen, die uns Frauen mit Kindern begegnen. Und ich möchte ab und an einfach zum Lachen bringen.

Zeigt Kante ihr Mamas!

Nadine: Warst du schon immer etwas lauter als andere oder hat sich das mit dem Mama Dasein erst entwickelt?

Evelyn: Es hat sich verstärkt. Davor war ich bestimmt auch laut und ungemütlich aber vielleicht subtiler. 😉

Nadine: Warum sollten wir unsere Meinung lauter nach außen tragen?

Evelyn: Weil es uns zusteht. Wir gebären die nächste Generation an Menschen, wenn jemand laut sein darf, dann wir.

Löst euch von „das macht man halt so!“

Nadine: Ich habe das Gefühl, Neumamas haben die ersten 1-2 Jahre gar keine richtige Meinung, sondern sind maximal von ihrer Umwelt und den vielen Möglichkeiten überfordert. Täusche ich mich?

Evelyn: Nein. Das ist normal und verständlich. An dem Tag, an dem ein Baby geboren wird, wird auch eine Mutter geboren. Es ist normal, dass man sich in die Rolle eingrooven muss.

Nadine: Du stehst für Feminismus. Inwiefern?

Evelyn: Naja, Feminismus ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Feminismus ist nach meinem Verständnis das Gegenteil von Sexismus.

Selfcare brauchen wir als Begriff nicht!

Nadine: Welchen Stellenwert hat das Thema Selfcare in deinem Leben?

Evelyn: Ich finde es prinzipiell schwierig, wenn man Müttern (nur Müttern nämlich) Selfcare nahelegt. Denn nicht jede Minute ohne Kinder ist „frei“ oder kann „zelebriert werden“. Wieso fallen plötzlich ganz normale Aktionen wie ein Buch lesen unter einen neuen Begriff? Und wieso gilt das nur für Mütter und nicht für Väter?

Nadine: Was können andere Mamas von dir lernen? Hast du ein paar Überlebenstipps für uns in der Schublade?

Evelyn: Uff. Ich weiß nicht, ob man von mir viel lernen kann, aber ich habe sehr wohl einen Überlebenstipp: Sucht euch Gleichgesinnte! Gute Freundinnen sind Balsam für die (Mutter)Seele.

Evelyns Website findest du hier:  www.littlepaperplane.net

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