Warum müssen Mamas über Geld sprechen, Katrin & Martin?

Warum muessen Mamas ueber Geld sprechen
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Hey liebe Business Mama, willkommen im Mama-Business Podcast Interview. Heute mit dem lustigen CASH oder KARMA Team Katrin und Martin aus Köln. Die beiden haben sich einem sehr spannenden Business Thema gewidmet: Dem lieben Thema Geld.
Welches Money Mindset uns Mamas guttun würde und warum das Thema Markenbildung auf ihrer Agenda steht, erzählen sie dir jetzt. 

Nadine:  Hallo Katrin, hallo Martin!

Katrin & Martin:  Hallo Nadine!

Nadine:  Meine Premiere, das erste Mal, dass zwei Personen in meinem Podcast auf einmal da sind!

Nadine:  Katrin und Martin sprechen mit mir heute über ein ganz, ganz spannendes Thema, was für uns Mamas nicht ganz unwichtig ist. Und zwar über das das liebe Thema Geld und die Wichtigkeit dahinter, sich in unserer Situation als Mütter, die sich selbstständig machen, mit dem Thema zu befassen.

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MEHR MUT MAMAS!

Wer steckt hinter Cash oder Karma?

[00:01:19] 

Katrin: Ich komme aus dem klassischen Bereich Marketing und PR Kommunikation. Fast 11 Jahre insgesamt habe ich in diesem Bereich gearbeitet, ein Teil davon war ich auch selbstständig. Im letzten Job in der Festanstellung habe ich dann Martin kennengelernt und es war beruflich Liebe auf den ersten Blick, direkt. Wir waren beide irgendwie Sinnsucher und so ist dann es auch zu der Idee CASH oder KARMA gekommen.

Und zwar war ich kurz vorher vor einem Burn out. Zu der Zeit war ich sehr durcheinander, hatte aber meinen absoluter Traumjob. Ich war Head of Communications bei einer großen nachhaltigen Modefirma, habe da aber überhaupt nichts verdient und war dann eben irgendwann so gestrauchelt und auf der Sinnsuche.

Ich habe mir also die Frage gestellt: Ist das überhaupt irgendwie alles, was mich wirklich vorantreibt im Leben? Ist es das, was ich wirklich möchte? Und naja, wo soll es irgendwann noch hingehen? Denn ich konnte mir einfach nicht vorstellen, da die nächsten 30- 40 Jahre weiter zu rackern für andere Menschen und denen einfach das Leben ermöglichen, was ich selber gerne hätte. Da kam es  dann natürlich zwangsläufig zur Selbstständigkeit und zu CASH oder KARMA

Dort arbeiten wir meistens mit Unternehmerinnen, die sich gerade selbstständig machen wollen, zum Thema Mindset und  Geldgedanken. 

  • Aufzuzeigen, wo kommen meine Geldgedanken wirklich her?
  • Was ist die Wurzel von dem was ich denke, was ich fühle?

Über dieses Thema kommen wir dann zum Thema Marke

Nadine: Ihr seid eine schöne Kombi!

 

[00:03:24]

Martin: Ich habe 10 Jahre in der Bank gearbeitet. Ich habe Kunden beraten, war selber Führungskraft im Vertrieb. Ich habe irgendwann gemerkt okay, also das möchte ich nicht mein ganzes Leben machen. Ich war extrem gut im Verkauf, im zuhören. Da habe ich dann wirklich Feldstudien betrieben, von denen wir heute noch profitieren. 

 

[00:04:36]

Martin: Wir sind beide zu einem nachhaltigen Startup gegangen, wo wir uns kennen gelernt haben. Die beiden Startups waren benachbart. Aber auch die Startup Welt hat ihre Schattenseiten. Gerade im Thema Wertschätzung.

Und dann haben wir uns eben entschieden „okay, wenn es Konzerne nicht sind und Startups nicht sind, dann ist es vielleicht die Selbstständigkeit“.
Und bisher können wir einfach nur drüber jubeln, dass wir all diese Dämme eingerissen haben, die da irgendwie standen, wo die Fluten von Angst drüber brachen und wir diesen Schritt einfach gewagt haben zu sagen, hey, raus in die weite Welt!
Genau mit den Themen, die wir eigentlich auch die letzten Jahre so uns auch herangeschafft haben Marken zu schärfen, die Kommunikation drumherum zu stricken, die Storys zu kreieren, die dahinter stecken

Ja, ja und heute sitzen wir mit dir zusammen, was natürlich auch mega schön ist, weil du im Mama-Business unterwegs bist.

Nadine: Das ist total spannend im Moment. Ich lerne auch wahnsinnig viele Leute kennen. Man hat so viele Überschneidung und ergänzt sich auch teilweise wirklich gut.
Ich habe das Gefühl, dass es zumindest jetzt in der Online-Welt oder in dem Bereich, in dem wir uns bewegen, nicht mehr so ist, wie man es im Konzern  gelernt hat. Dieser Machtkampf untereinander. 
Ich glaube , es ist ein Geben und Nehmen im Leben.

CASH oder KARMA – Was steckt dahinter?

[00:08:16] 

Martin: Die Vorgeschichte beginnt bei mir in meiner Wohnung. Ich war nämlich auf Reisen und habe meine Wohnung untervermietet. Und diese Wohnung sollte dann irgendwie X tausend Euro kosten. 
Ich hatte nach zwei Stunden schon vier Bewerber und dann dachte ich auch: Da kann ich doch eigentlich auch mehr Geld nehmen?! Aber mein Freund sagte zu mir „ach komm, lass es doch sein. Hast du doch nur mehr Arbeit mit? Es ist doch jetzt was fürs Karma.“

Beim spazieren gehen kam es mir dann: CASH oder KARMA.
Und Katrin war einverstanden.

Katrin: Also im Endeffekt entwickelte sich der Name da, wo bei uns beiden auch die Persönlichkeitsentwicklung irgendwo angefangen hat. Man befasste sich mit achtsamen Themen. Und dieses Sinnsucher-Thema hat uns ja auch beide unabhängig voneinander die letzten Jahre begleitet. 

Dein Weg zur persönlichen und finanziellen Freiheit

[00:14:09]

Martin:  Also wir beraten keine Menschen dahingehend, was sie mit ihrem Geld anstellen sollen. In der Regel kamen in der Vergangenheit die Menschen immer auf uns zu, weil sie ein Thema hatten, wie Marketing- oder Kommunikation. Oft stellen wir dann aber fest, dass es dem eigentlich nicht entspricht, was ihr originäres Kerngeschäft ist. Oft ist hier die Positionierung völlig unklar.

Also stellen wir die Fragen nach…

1. dem persönlichen „Warum“. Welche Werte stehen damit in Verbindung?

2. Was ist demjenigen wichtig?

3. Wie möchte er/sie nach außen auftreten?

4. Wer ist überhaupt der absolute Wunschkunde?

Katrin:  Ja, und die anderen Unternehmerinnen oder eben auch selbstständigen Frauen kommen zu uns mit dem primären Wunsch, „ich würde eigentlich ganz gerne mal ein wenig mehr Geld verdienen, weiß aber gar nicht, wie ich das anstellen soll.“

Martin:  Ja, das ist so der Klassiker, tatsächlich!

Wie komme ich zu meinem „CASH“?

[00:16:33]

Martin: Und oft spielt man mit den Gedanken der Umsatzerweiterung! Aber wie wachse ich denn jetzt tatsächlich? Da sind wir ganz schnell beim Thema Marke und dann muss nochmal zurück gerollt werden. Was ist denn bisher schon vorhanden? In der Regel ist alles vorhanden, nur meistens noch nicht sichtbar. Und daran arbeiten wir. 

Katrin: Was wir auch für uns festgestellt haben, im Grunde hat wirklich jeder ein „Porblem“ mit Geld. Es ist egal, ob du als Unternehmerin mit der zig-Millionen Vision zu uns kommst oder ob du als Selbstständige zu uns kommst, um gerade einfach mal ihren Lohn um zehn Euro zu erhöhen. 

Nadine: Es ist ja auch einfach Teil des Business.
Die Frau verdient ein paar Euros dazu. Das ist nett, aber sie ist ja dank des Partners safe. Oder man hat vorher studiert, hatte tolle Jobs und hat einfach einen eigenen Anspruch. Ich nehme das dann auch entsprechend ernster und möchte auf der anderen Seite auch ernstgenommen werden. Dann hat Geld natürlich nochmal eine andere Rangordnung oder eine andere Priorität im gemeinsamen Familien-Topf

Mama oder Papa, wer bleibt zu Hause?

 [00:19:54]

Martin: Ich hatte gerade noch einen Gedanken zum MAMA BUSINESS. Ich möchte gerne meine männliche Sichtweise mit einbringen. Vielleicht möchte der Mann auch  an diesem Familienleben teilhaben, weil er sich nicht ausschließlich nur auf den Job konzentrieren will.

Ich stehe selber vor dieser Frage. Ich bin in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung mit einem Mann und wir stellen uns auch die Fragen:

1. Können wir es realisieren, Kinder zu betreuen?

2. Woher bekommen wir ein Kind?

3. Wer verzichtet denn jetzt auf die Karriere?

Aber vielleicht möchten wir beide nicht darauf verzichten. Vielleicht möchten wir auch beide daran teilhaben, dass ein Kind aufwächst.

Nadine: Es geht langsam voran, definitiv. Aber auch die Arbeitgeber sind offener, gerade in Sachen Elternzeit, was ja vor ein paar Jahren noch gar nicht möglich war. Und irgendeiner musste dann der erste Kämpfer mit der Fahne sein und sich trauen und sagen, ja, dann stehe ich halt blöd da, mir egal! 

Bei uns war es auch so:  Mein Mann hat gesagt: ich kann auch daheimbleiben, das ist mir egal. Wir haben uns dann dazu entschieden, dass ich das Kind im ersten Jahr komplett betreue. Einfach weil ich das selbst gerne wollte. Dort spielen natürlich mehrere Aspekte mit rein. Sicher auch  das Thema Stillen. Theoretisch hätte es aber funktioniert, dass mein Mann Elternzeit genommen hätte.
Und es gibt auch ein paar, die in Teilzeit geblieben sind. Die gesagt haben, „das Geld reicht uns, wir genießen lieber die Zeit“.

Katrin: Da sieht man aber auch, dass so eine Entwicklung einfach auch Zeit braucht. Wir sind den Skandinavier natürlich der Zeit hinterher.
Bei uns im Freundeskreis ist es nämlich auch so, dass auch viele sich die Elternzeit teilen. Das finde ich großartig!

Ausgleichszahlungen

[00:23:09]

Martin: Ich weiß nicht, wie das vor 10 – 15 Jahren gewesen wäre, das mal als Thema zu setzen. Vielleicht hätte man es ausdiskutieren können, aber am Ende hätte man das nicht ernst genommen. 

Nadine:  Ja, es wird meistens natürlich erst angesprochen, wenn irgendeine akute Not entsteht. Also wenn die Frau vielleicht seit zwei Jahren nicht mehr arbeitet und merkt, okay, jetzt müsste ich den Mann mal fragen, weil mein Erspartes aufgebraucht ist…

Das wurde einfach komplett tabuisiert und man hat einfach so lange vor sich hin gewurstelt, bis der Tag Scheidung oder Rente kam.

Katrin: Meine Freundin und ihr Freund haben eine Art Vertrag aufgesetzt, in denen bevor das Kind gekommen ist, genau das geregelt wurde: wer zahlt wie, wann, was, wem? Wer hat welche Ansprüche? Wo sind die Ausgleichszahlung? Wie sieht das auch in einem Renten Fall aus? Die haben vorher alles miteinander geregelt und wirklich geklärt. Und ich finde das so emanzipiert  und ein großes Vorbild für mich.

Martin: Es gibt ja auch den Frauen ein Gefühl der Sicherheit, auch wenn es unterbewusst sein kann und für die Zeit der Schwangerschaft natürlich auch eine Stütze sein kann.

Nadine:  Das kann es wirklich! Also Ziel sollte ja tatsächlich sein, dass die Fairness besteht. Die Frau bleibt ein halbes Jahr daheim und dann der Mann ein halbes Jahr. Und dann passiert nichts unterm Strich, wenn es gut läuft. Eventuell gibt es aber auch entscheidende Entwicklungen und die Frau hat, warum auch immer, die Chance, irgendwo beruflich wieder super einzusteigen und der Mann bleibt irgendwie auf 70% und dann muss sie ausgleichen. Unter dem Strich muss es einfach fair bleiben und wer auch immer zu Hause bleibt, der kriegt in die andere Richtung ein Ausgleich auf irgendeinen Rentenkonto in in einen Fond oder was auch immer. Das ist ein super Thema und das wird totgeschwiegen, definitiv! Und das selbst bei uns und wir sind 20 Jahre zusammen. Da hat es lange gedauert, bis ich dann auch etwas gesagt habe, weil ich eine hohe Stolz Skala habe…

Katrin: Also woran genau lag das nur? An dem Stolz?

Nadine: Ich habe es lange vor mir hergeschoben, weil ich noch dachte, ich kriege es schon irgendwie hin, dieses 50/50 Ding. Wir haben immer 50/50 gemacht, auf das Gemeinschaftskonto, auch die Miete. Und das ging in der Elternzeit auch noch, weil ich relativ viel gespart habe.
Und irgendwann war klar, das Missverhältnis kommt durch die Teilzeit. Das war natürlich nur noch ein Bruchteil von dem, was ich vorher hatte. Und da merkte ich schon so langsam, dass dieses 50/50 schwierig wird. Und dann haben wir eben irgendwann drüber gesprochen.
Unsere Lösung war dann, dass der Mann eben aufstockt und ich weniger gezahlt habe, was eben nie mein Ziel war. Und eigentlich war so eine Lösung, wie deine Freundin es angegangen ist, sehr viel schlauer, weil es auch langfristiger gedacht ist.

Katrin: Wie hat dein Partner in dem Moment reagiert als du angefangen hast darüber zu sprechen?

Nadine: Voll entspannt.

Katrin: Ist das nicht irre? Das ist genau die richtige Einstellung!

Nadine:  Eigentlich war sicher beiden klar, dass das Thema irgendwann kommen muss.  Nur solange es noch irgendwie läuft, lässt man es halt laufen. Solange noch keiner schreit und sich beschwert, bietet man ja selten etwas an.

Proaktiv wedelt man jetzt nicht mit Geldscheinen.

Das ist völlig in Ordnung und das langfristige Ziel steht ja trotzdem. Eben wieder dahin zu kommen, wo man einmal finanziell war.

Und natürlich muss jeder für sich schauen, wie er sich arrangiert. Es hat ja auch jeder, der heiratet, ein anderes Konstrukt. Ob ich jetzt eine Zugewinngemeinschaft habe oder irgendwie doch jeder bei seinem bleibt, hat zur Rente hin einfach andere Auswirkungen.  Wenn ich also sage, ich habe die Zugewinngemeinschaft und der Mann verdient jetzt die nächsten 20 Jahre eben mehr und wir haben das Haus 50/50 auf beide geschrieben, dann wird er in den 20 Jahren natürlich mehr abbezahlen und trotzdem gehört mir am Ende die Hälfte. Das ist dann auch eine Art des Ausgleichs. 

Katrin: Aber es muss vertraglich festgehalten werden!

Nadine: Auf jeden Fall! Also irgendwo musst du es schriftlich festhalten, ob das jetzt der Ehevertrag ist oder was auch immer ist. Es gibt ja kein vorgefertigtes Konstrukt. Also ich arbeite viel mit Markus, meinem Anwalt und da merke ich auch immer wieder, etwas aufzusetzen und sich unterschreiben lassen hilft – egal um welches Thema es geht.

Katrin: Und das Witzige an diesen Sache, dein Partner hat eigentlich völlig entspannt reagiert, was zeigt, dass man sich ganz oft unnötig viele Gedanken macht. Wir machen uns ganz oft  Stress im Kopf, die hintenraus völlig entspannt sind.

 

 

„Menschen die gönnen können, sind wertvoll“

[00:31:56] 

Martin: Jetzt hast du schon so viele Dinge aus unserem Glaubenssatz Katalog  runter gebetet und da gibt es noch mindestens 25 andere. Es sind immer die gleichen Dinge und das Verrückte ist, wir haben es von unseren Eltern und selbst die können nichts dafür.

Nadine: Aber dieses Bewusstmachen, das ist der Luxus, den wir haben. Dass es uns eigentlich gut genug geht. Man überlegt sich, warum verziehe ich jetzt die Nase, wenn mein Nachbar ein geilen Mercedes hat? Eigentlich finde ich es cool, dass der sich das leisten kann. Ich fände es doch auch cool, wenn ich mir den leisten könnte! 

Katrin: Dieses Neiden bedeutet ja auch, es sich selber nicht zu gönnen. Damit gehst du selbst komplett in den Mangel rein.

Martin:  Oder ich habe Angst davor, genau die Schritte zu gehen, um mir das zu ermöglichen.

Katrin: Also da sind ganz viele Blockaden drin, die ganz, ganz tief in uns sind. Wir denken im Schnitt zwischen 60 bis 80 000 Gedanken pro Tag und nur ein Prozent davon ist uns bewusst. Und die ganzen unbewussten Gedanken sind zu 90% die gleichen, die wir schon unser Leben lang gedacht haben. Und wir können unser Leben nur aktiv selbst in die Hand nehmen und verändern, wenn wir das ins Bewusstsein holen, was da tagtäglich auf unserer Festplatte abläuft. Und deswegen ist es genau richtig, mit diesen Gedanken und mit diesen Glaubenssätzen, diese aufzubrechen und aufzuräumen.

Martin: Und deshalb ist auch so ein bisschen unser Motto:  „innen Mindset, außen Marke“.

Denn nur das, was ich in mir drinnen aufgeräumt habe, kann ich dann auch nach außen bringen.

Aber bei der Mehrheit der Menschen ist es leider der Fall, dass dort viele Glaubenssätze sind, die erst einmal weggeräumt werden dürfen, um dann zu gucken, hey, jetzt denkt doch mal wirklich richtig groß! Wenn alles möglich wäre, was wäre es denn dann?
Was sind die Geschichten, die dein Leben bisher ausgemacht haben? Was sind Highlights und Downlights? Wo sind die Muster? Und wenn ich das entdeckt habe, dann weiß ich auch ganz schnell, was sind die Werte, die dahinter stecken. Und das ist schon eine super Grundlage für eine Marke, die nach außen strahlen darf. Daraus ergibt sich auch ganz oft schon das Kerngeschäft, was derjenige an Business eigentlich machen sollte.

 

Warum in die Selbstständigkeit?

[00:39:23]

Katrin: Was man aus dem heutigen Unternehmertum beobachten kann, aus diesem Startup Bereich, ist die Frage der finanziellen Ziele! Aber Geld verdienen ist kein Grund, um in die Selbstständigkeit zu gehen.
Geld ist einfach kein alleiniger Motivator und kein Antrieb um am Ball zu bleiben.
Und das sind halt die kleinen Geschichten und diese kleine Schatzkammern, die man so in sich trägt. Das kitzeln wir gerne raus.

Nadine: ja, ganz oft wissen die Menschen noch gar nicht, was da alles dahinter steckt. Das Problem oder die Lösung versteckt sich viel tiefer, da muss man noch weiter graben. Auch ich hatte mir meinen Job oberflächiger vorgestellt. Aber am Ende ist es ist bei fast allen so, die in irgendeiner Weise Dienstleistung am Menschen betreiben. Man hinterfragt viele Dinge oder stellt auch viele Fragen, um die anderen dahin zu bekommen, diese entsprechend zu beantworten, damit das Ganze mehr Klarheit bringt. Kann ich total nachvollziehen.

Martin: Die Menschen müssen selber erst mal den Vorhang vor der Bühne weg kriegen. Damit sie dann plötzlich auf der Bühne stehen, auf der Bühne ihres Lebens und dann einfach auch diese Klarheit darin haben und feststellen, hey, das ist alles möglich, das bin ich. Und sich selber darin auch erkennen. Und wir versuchen das eben durch unsere Story die wir erzählen, welche schon sehr unterschiedlich sind, den Leuten so ein Stück weit den Spiegel einfach zu bieten, um sich selber darin zu erkennen.

 

Mama Tipps rund um das Thema CASH 

[00:49:11] 

Katrin: Ich denke tatsächlich, für Mamas ist es ganz wichtig, sich einmal hinzusetzen, zu hinterfragen, was möchte ich meinen Kindern an „Geld Gedanken“ mitgeben? Was dürfen meine Kinder von mir lernen, was Geld angeht? Und woher kommen vielleicht die negativen Dinge, die ich aktuell noch über Geld habe? 

Martin: Spannend ist, dass wir diese Erfahrung auch gemacht haben oder dass diese Empfehlung darauf basieren, dass wir mit vielen Frauen gesprochen haben, die Kinder haben. Die gegebenenfalls auch alleinerziehend waren und total Angst davor hatten, ihre eigenen Glaubenssätze, die sie mitbringen, an ihre Kinder weiterzugeben. Die hatten total Angst davor und nahmen das zum Anlass, sich überhaupt mit dem Thema Money-Mindset zu beschäftigen. 

Katrin: Ja, und Worte prägen eben auch die eigene Kultur und die Gedanken. Und ich habe jahrelang aus meinem Umfeld und aus der Familie gehört:
„Arbeiten ist total ätzend, ich mag meinen Job nicht.“
Und was meinst du? Wie bin ich jahrelang morgens aufgestanden und zu meiner Festanstellung gefahren? Ja, genau, mit dem gleichen Gedanken, Arbeit ist voll ätzend. Und das zu unterbrechen hat Jahre der Arbeit gedauert. 

 

Martin: Ja, über Geld spricht man eben doch!

Nadine: Habt einen schönen Nachmittag!

Katrin & Martin: Danke dir! Bis Bald!

 

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