Warum ist meine Positionierung so wichtig, Janina?

Positionierung Janina Germann
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Hey liebe Business Mama,
am liebsten würdest du sofort damit beginnen, deinen Social Media Auftritt und deine Website zu bauen. Oder du bist bereits mittendrin?
Lass mich dir einen Rat geben:

Das ist nicht unbedingt der beste Weg!

Bevor du dich nämlich noch nicht mit Themen wie Zielgruppe und Positionierung auseinandergesetzt hast, solltest du Schritt 3 nicht schon vor Schritt 1 machen.

Oder könntest du mir Stand heute schon genau sagen, wie du auf andere wirken möchtest und wen genau wir auf deiner Website ansprechen sollen? Nein?
Dann freue dich auf das Interview mit der Positionierungs-Expertin Janina Germann. Sie wird dir nämlich erklären, warum deine Positionierung und die Zielgruppen-Definition vor ALLEM anderen kommen sollten.

MEHR MUT MAMAS!

Nadine

Business & Selfcare News

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3 Fakten über Janina Germann

  1. Nach dem Personality Profiler, dem Persönlichkeitstest, den ich selbst auch anbiete, bin ich die „sensible Offene“. Ich liebe es, neue Wege einzuschlagen, mich auszuprobieren und kreativ zu sein und bin dabei sehr hellhörig für Zwischentöne und Unausgesprochenes. 
  1. Meine häufige Lust auf Neues hat mir nie geschadet. Das möchte ich allen, die das hier hören, gerne mitgeben. In meiner beruflichen Laufbahn bin ich immer meiner Nase gefolgt und bin nie in einer Situation verharrt, weil ich mich vermeintlich erst noch beweisen muss oder meine Zeit noch nicht abgesessen habe. Meine beruflichen Wechsel haben sich für mich immer gut gefügt und haben eher für Interesse als für Ablehnung gesorgt.  
  1. Ich habe ursprünglich nur einen Instagram Account eröffnet, um für meine Kids „up to date“ zu bleiben, mitzukriegen was angesagt ist und nicht schon jetzt von der digitalen Welt abgehängt zu werden. 

Wie sah dein Weg aus?

Meine Familiensituation ist ziemlich spießig: Ich bin verheiratet, kenne meinen Mann schon seit ich 17 bin, wir haben ein Haus im Stuttgarter Vorort und 3 kleine Kinder.  

Mein Werdegang ist nicht ganz so spießig: 

Ich habe das Jura-Studium im 8. Semester abgebrochen, stattdessen einen Master in interkulturellem Konfliktmanagement gemacht, mich beruflich im Stiftungssektor getummelt und zuletzt ein Social Franchise Start-up in Stuttgart mitgegründet und aufgebaut. Meine Ausbildungen als LINC Personality Profiler Coach und Positive Psychology Practitioner habe ich in der Elternzeit gemacht.

Was ist Positionierung eigentlich?

Sobald du dich da draußen in irgendeiner Form präsentierst, positionierst du dich ganz automatisch auch als Marke. Positionierung ist die Einordnung deines Angebots auf dem Zielmarkt, mit der du dich von deinen Mitbewerbern abhebst und in der Gedankenwelt deiner Wunschkunden platzierst und hervorhebst.  

Ich beschreibe es gerne als Puzzleteil, das sich besser oder schlechter in das große Ganze einfügt, je nachdem wie bewusst du es steuerst.  

Ich bevorzuge eine Positionierung auf Basis der eigenen Persönlichkeit, denn aus meiner Sicht funktioniert der klassische Aufbau à la Problem – Zielgruppe – Lösung eher bezogen auf Unternehmensmarken, wo zunächst ein Kernprodukt im Mittelpunkt steht. Letztlich ist dieser Aufbau für Personenmarken der Elevator Pitch, der sich nach dem Golden Circle Modell von Simon Sinek als logische Konsequenz aus der Auseinandersetzung mit sich selbst ergibt.  

Wann muss ich mich mit dem Thema beschäftigen?

Je früher ich verstehe, dass meine Positionierung das Fundament und die Schablone für alle weiteren Entscheidungen in meinem Business darstellt, umso mehr Umwege spare ich mir!  

Nichtsdestotrotz ist die Positionierung aus meiner Sicht nie abgeschlossen, sondern entwickelt sich parallel zur eigenen Persönlichkeit weiter. Es lohnt sich also nicht nur, sondern es ist auch notwendig, immer wieder den „TÜV“ zu machen und zu checken, ob sich die einzelnen Bausteine alle noch stimmig ineinanderfügen.  

 

Kann ich meine Positionierung alleine finden?

Eine persönlichkeitszentrierte Positionierung braucht in erster Linie Selbstreflexion. Allerdings ergibt dies niemals ein stimmiges Gesamtbild ohne das Fremdbild der Person und der Marke, das Image, das nach außen projiziert wird. Spätestens an dieser Stelle braucht es in irgendeiner Form Feedback und die Gelegenheit Gedanken-Ping-Pong zu spielen. Sei das nun mit einem Coach, in einer Mastermind-Gruppe oder ähnlichem.  

Wo fange ich an?

Unbedingt bei dir selbst. Die Persönlichkeit ist der Schlüssel zu allem Weiteren. Aus meiner Sicht ist das Ziel, größtmögliche Klarheit über sich selbst zu gewinnen, diese Individualität authentisch nach außen zu präsentieren und daraus Selbstbewusstsein als Marke zu schöpfen. Konkret bedeutet das, das Warum, das persönliche Motto, die Vision, den noble cause des Business als auch das zugrundeliegende Wertesystem zu definieren, bevor man sich Gedanken über die Zielgruppe oder das konkrete Produkt macht. 
 

Welche Fragen sollte ich mir stellen?

  • Wann und warum habe ich in meinem Leben Veränderungen ausgelöst? Welche Werte assoziiere ich damit?  
  • Was spiegeln mir andere Menschen immer wieder? Wofür werde ich wahrgenommen? 
  • Was passt zu mir und wer möchte ich sein?  
  • Was will ich erreichen?  
  • Mit welcher Art von Mensch umgebe ich mich gern? Wen ziehe ich an?  
  • Welches Lebensgefühl möchte ich transportieren? 
  • Wenn ich ein Tier wäre, welches wäre ich?  

Was ist mit den WettbewerberInnen?

Natürlich ist es sinnvoll, den Markt zu kennen, auf dem man sich bewegt. Allerdings sollte man die Scheuklappen aus meiner Sicht erst abnehmen, wenn man sein Selbstbewusstsein (im eigentlichen Sinne!) gestärkt hat und dafür auch bereit ist. Ich erlebe zu häufig Verwirrung und Verunsicherung bei meinen Coachees, weil sie sich eben nicht auf sich selbst konzentrieren, sondern schauen, was links und rechts passiert.  

Heutzutage dient das Alleinstellungsmerkmal hauptsächlich dazu, selbstsicher aufzutreten und Sicherheit in seiner eigenen Positionierung zu empfinden. Dem Empfänger, also den potenziellen Kunden, ist üblicherweise klar, dass es diese Dienstleistung bereits in zigfacher Ausführung auf dem Markt gibt. Was demgegenüber wirklich zählt, ist die persönliche und emotionale Verbindung, die man aufbaut! 

Gleichzeitig ist es ganz interessant, zu wissen, dass die Selbstwirksamkeitserwartung (also der Glaube daran, seine Ziele aus eigener Kraft und Leistung erreichen zu können) durch sog. stellvertretende Erfahrungen, also die Beobachtung von Erfolgen bei anderen, gestärkt wird.  

Was bekommt frau bei dir?

Ich arbeite mit meinen Kundinnen sowohl intensiv 1:1 als auch über einen längeren Zeitraum innerhalb einer Gruppe (schließlich ist das Thema Positionierung niemals abgeschlossen!). Darüber hinaus biete ich den Persönlichkeitstest auf Basis der sog. Big Five in verschiedenen Paketen an.  

Wenn du erst einmal selbstständig auf die Reise gehen möchtest, kannst du den Positionierungskompass, meinen Selbstlernkurs erwerben. Für die längere Begleitung bietet sich meine Membership an, den Brand Club, den ich gerade aufbaue.  

Alles Infos gibt es unter www.personalistas.de

wem folgst du auf Instagram?

Ich versuche mich so gut wie möglich auch außerhalb meiner „Bubble“ zu bewegen und z.B. auch Männern aus der Branche zu folgen. An ihnen schätze ich oftmals ihre direkte, unverblümte Art.

Beispiele sind:

  • Ben Schulz
  • Trajan Tosev und
  • Julian Heck.  
  • Brit Morbitzer ist Mentorin für Authentizität und herrlich, erfrischend, anders.  

Ich bewundere Menschen immer dann, wenn sie den Eindruck vermitteln, absolut mit sich im Reinen zu sein und eine klare (unangepasste) Meinung zu vertreten.

An dieser Stelle fallen mir z.B.

  • Lena von Going Neon und
  • Ash Ambirge mit dem Middlefinger Project ein.
  • Auch Katharina Lewald mag ich sehr für ihre gerade, ungefilterte Art. Sie hechelt nichts hinterher und ist dennoch oder gerade deswegen massiv erfolgreich. 

Mehr über Janina erfährst du hier

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