Warum brauche ich Pinterest, Milena?

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Milena betreut seit dem Start von MAMA BUSINESS® meinen Pinterest Account.
Für mich ist Pinterest ja bis heute ein Buch mit sieben Siegeln aber mein Bauch sagt mir, dass ich dort vertreten sein sollte. Deshalb werden wir heute ein wenig mehr über die sehr spannende Logik hinter Pinterest erfahren.

Nadine: Hallo liebe Milena!

Milena:  Hallo Nadine!

Nadine: Wir zwei reden heute über das Thema Pinterest, was für mich bis heute ein Buch mit sieben Siegeln ist. Deshalb arbeiten wir auch zusammen. Du übernimmst für mich meine Pinterest Betreuung und hast mir auch den Account entsprechend aufgesetzt.

Milenas Weg

[00:00:57]

Milena:  Erstmal vielen Dank für die Einladung. Ich bin Milena und wohne an der Nordküste. Seit über zwei Jahren bin ich nun selbstständig.
Was hab ich davor gemacht? Ich habe eine Ausbildung gemacht, dann neben meinem Vollzeit Beruf Marketing-Kommunikation studiert und war 13 Jahre im internationalen Mittelstand tätig. Da ich mich fachlich und persönlich weiterentwickeln wollte -was in der damaligen Firma leider nicht möglich war- habe ich den Sprung ins kalte Wasser gewagt und mich selbstständig gemacht.

Seit fast zwei Jahren biete ich nun den Online Soulbusiness Support an. Vielleicht fragt sich jetzt die eine oder der andere auch, was genau damit gemeint ist?!
Ich unterstütze Coaches und Solo-Preneure dabei, mit ihrem Online-Soulbusiness zu wachsen. Dabei berate ich zur richtigen Strategie und unterstütze mit meinem technischen Know-How.
Alle Maßnahmen dienen der Sichtbarkeit und dem Wachstum, damit die Kundin neue Kunden gewinnt.
Ich biete vier Bereiche an:

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  1. Webdesign,
  2. Pinterest-Marketing,
  3. E-Mail Marketing und
  4. Online-Kurs Erstellung.

Und ich habe mich auf genau diese vier Bereiche spezialisiert, weil sie für das Online-Business besonders wichtig sind und wie ein Zahnrad ineinandergreifen. So kann ich meine Kunden von der Strategie bis zur technischen Umsetzung begleiten. Und ich liebe alle gleichermaßen. Aber Pinterest ist eben mein Baby.

Nadine:  Das ist für mich immer noch immer eine total fremde Baustelle. Ich möchte mich damit auch gar nicht befassen. So toll ich es finde, Pinterest zu nutzen, so ungern möchte ich mich da reinarbeiten. Deswegen bin ich sehr froh, dass ich dich habe!

Endlich in der Selbstständigkeit!

Nadine: Du hast den direkten Vergleich zum größeren Unternehmen, in dem du früher angestellt warst. Was macht es denn für dich aus, selbstständig zu sein?

[00:03:23]

Milena:  Also auf jeden Fall die freie Zeiteinteilung, die Freiheit, die man gewinnt, die Unabhängigkeit und dass ich mein eigener Chef bin. Also ich genieße es z.B. sehr mittags frisch zu kochen und im Anschluss mit meinem Hund eine Runde zu gehen, wenn Handwerker kommt, brauche ich keinen Tag Urlaub zu nehmen. Das passiert dann nebenbei.

Ich kann Neues lernen, wenn ich das möchte und das in meinem Tempo, was für mich wirklich sehr, sehr wichtig ist. Im Unternehmen als Angestellter hast du einige Grenzen und in der Selbstständigkeit gibt es keine Grenzen. Du kannst alles so gestalten, wie du möchtest. Und das ist mir sehr wichtig und ich genieße das wirklich in vollen Zügen.

Nadine: Ja, kann ich absolut nachvollziehen. So geht´s mir auch. Ich habe zwar keinen Hund, aber alleine mittags mal zu kochen ist schön.

Verfolgst du denn für dich eine bestimmte Vision oder hast ein bestimmtes Ziel auf das du hinarbeitet? Was steht aktuell weit oben in der Prioritäten-Liste?

Milena:  Mein nächstes großes Ziel ist es, einen betreuten Online-Kurs für Pinterest zu erstellen, damit viele Selbstständige das Potenzial von Pinterest auch dann nutzen können, wenn sie es nicht auslagern wollen oder können. Und es wird kein reiner Online-Kurs sein, also kein Selbst Lernkurs. Denn mir ist die Betreuung sehr wichtig. Also es wird so ein Mix sein aus Online-Kurs und Betreuung, also so betreuter Online-Kurs.

Nadine: Heißt man schaltet sich regelmäßig zusammen?

Milena:  Richtig, genau. Für Fragen bin ich immer offen. Jeder tickt anders und jeder benötigt andere Impulse. Und darauf möchte ich gerne eingehen.

Es geht auch ohne Stolpersteine

[00:05:59]

Milena:  Also das finde ich, ist eine sehr spannende Frage und ich bin dankbar dafür, dass ich ehrlich gesagt keine Stolpersteine hatte.

1. Ich habe den Gründungszuschuss beantragt und er wurde direkt durchgewunken.

2. Ich hatte mich dann auch intensiv erkundigt, ob ich privat oder weiterhin gesetzlich krankenversichert bleibe. Aber das war auch relativ schnell geklärt und etwas später wurde ich dann auch in die Künstlersozialkasse aufgenommen, was auch kein Stolperstein war. Also es ist auch super gelaufen.

3. Dann hatte ich mich auch von Anfang an für ein Kontist* Geschäftskonto entschieden, um auch die Steuer Rücklagen automatisch bilden zu können (Hinweis: Bei Kontist gibt es eine Art virtuelles Steuerkonto, damit du nicht zu viel ausgibst;-). Da war ich also auch gut aufgestellt.

4. Steuerangelegenheiten hab ich an den Steuerberater abgegeben, da war ich auch gut aufgehoben. Insofern muss ich sagen, ich bin dankbar, dass es so ohne Stolpersteine gelaufen ist. Das war super.

Das einzige Stolperstein, wenn man es so will, war tatsächlich die Angst, dass man scheitern könnte.

Aber ich glaube, das ist auch völlig normal. Bei mir war es die Situation oder ist es die Situation, dass ich Single bin und deswegen komplett auf mich alleine gestellt. Ich habe kein Backup in Form eines Partners. Und dass das Gehalt dann tatsächlich nicht pünktlich drei Werktage vor dem ersten eines Monats kommt, ist eine Umstellung. Diese Unsicherheit auszuhalten kostet zu Beginn Energie, aber auch daran wächst man. Und auch dafür bin ich dankbar!

Nadine:  Ja, so ist es definitiv! Ich glaube, es ist auch tatsächlich eine absolute Typ-Frage, weil die Dinge, die du jetzt angesprochen hast, das sind die typischen Stolpersteine für die meisten. Also auch hier mal wieder eher die Frage, wie jede von uns persönlich damit umgeht.

Private oder gesetzliche Krankenversicherung?

[00:08:07]

Milena: In der gesetzlichen freiwillig zu bleiben,. Das wa rmeine Wahl. Die Private lockt natürlich, da es anfänglich günstiger ist, weil du einen festen Betrag zahlst. Aber dieser  steigt später ins Unermessliche und der Wechsel von der privaten in die gesetzliche ist irgendwann nicht mehr so einfach. Und deswegen habe ich gesagt, ich bleibe für mich weiter in der gesetzlichen Krankenversicherung.

Nadine:  So habe ich es auch gemacht. War für mich genau der gleiche Grund. In der Anstellung hätte ich damals schon wechseln können. Für mich war das aber keine Option. Weil meine Oma immer mit erhobenem Zeigefinger zu mir sagt, „wir haben’s verpasst, da rauszugehen! Wir zahlen fast mehr Krankenversicherungsbeiträge als wir Rente bekommen“.
Ja, man muss wirklich ein bisschen vorausdenken. Für manche macht es sicherlich Sinn.

Auch das Themam Künstlersozialkasse war bei mir kein großes Problem.

Also an alle von euch, die in irgendeiner Weise eine kreative Tätigkeit ausüben (das muss kein klassischer Künstler, Maler oder Journalist sein), sondern wirklich auch Themen wie Webdesign, Grafik usw – schaut euch das genau an! Die Künstlersozialkasse übernimmt dann die 50 Prozent der Sozialabgaben, die vorher der Arbeitgeber übernommen hatte und das ist schon ein spannender Betrag im Monat.

Da machen wir aber auch auf jeden Fall noch eine eigene Folge dazu, weil ich sehr regelmäßig über das Thema stolpere

Mut zur Selbstständigkeit

[00:10:07]

Nadine:  Das muss man einfach aushalten! Diese anfängliche Bürokratie in Form von Post, die kommt oder auch nicht kommt. Wenn das dann mal durch ist, ist einfach alles okay! Und am ende ist auch nichts in Stein gemeiselt.  Wenn man z.B. irgendwann mit dem Geschäftskonto oder dem Buchhaltungstool (in meinem Fall ist das Debitoor*) nicht zufrieden ist, dann wechselt man eben.
Man lernt mit der Zeit oder man wird größer und hat dann ohnehin andere Anforderungen. Ich glaube, da darf man sich nicht so diese deutsche Denke aufziehen und sich verrückt machen (lassen).

Ich nenne auch immer so gerne das Beispiel von den vielen Dönerläden oder Friseuren. Ja, mein Gott, die machen ihren Laden einfach auf und sind selbstständig. Punkt. Ob das alles so richtig lief? Sei’s drum. Dann wird es halt im täglichen Doing korrigiert. Man macht sich einfach oft zu viele Gedanken und das ist nicht notwendig.

Milena: Auf jeden Fall! Einfach machen! Ich bin auch ein Fan von einfach machen.
Z.B. der Businessplan, den man am Anfang macht. Ich finde das sehr wichtig! Auch wenn man sich manchmal fragt: wofür muss ich den denn machen?! Aber ganz ehrlich – er hilft einem dabei, Klarheit zu gewinnen. Man wird gezwungen, über einige Sachen nachzudenken, was durchaus als positiv zu bewerten ist.

Nadine: Fand ich auch. Ich hab angefangen, hatte überhaupt keine Lust und dachte mir nur:  oh Gott, ich will das nicht. Aber für den Gründungszuschuss brauchte ich einen. Und mit Abstand betrachtet, war es definitiv schlauIch bin über Fragen gestolpert, bei denen ich selbst noch einmal dachte: ok, damit sollte ich mich vielleicht wirklich noch ein bisschen genauer befassen.
Und wenn es nur die einfache die Frage ist, wer denn deine Wettbewerber überhaupt sind. Es ist nicht schlecht, so ungefähr zu wissen, wer da noch alles auf dem Markt ist. Eventuell passt man sein Angebot dann von vornherein auch ein bisschen an. Kleine Entscheidung – große Auswirkung. Denn z.B. mit der Enscheidung, dass sich schon zu viele im Massenpreissegment tummeln und ich lieber hochpreisig verkaufen möchte, ändert sich mein Branding, vielleicht meine Ansprache, das Produktdesign und und und.

Ja, solche Pflichtaufgaben am Anfang sind zwar nicht schön, aber machen durchaus Sinn.

Pinterest ist nicht SocialMedia

Nadine: Für mich war Pinterest einfach einer der Social Media Bausteine (neben Instagram und Facebook). Was aber eigentlich falsch ist, wie ich in einem Podcast mit dem Deutschland Chef von Pinterest gelernt habe. Pinterest ist eben nicht Social Media.
Erklär doch mal, was Pinterest eigentlich ist.

[00:12:57]

Milena: Okay, gerne. Bei Pinterest handelt es sich tatsächlich nicht um ein soziales Medium neben Instagram und Facebook, sondern um eine Bilder-Suchmaschine. Ich vergleiche das immer ein bisschen mit Google für Bilder, so kann man es sich einfacher vorstellen. Deswegen ist zum einen die Qualität der Bilder, also der Grafiken, die dort geteilt werden, sehr wichtig, aber zum anderen auch die SEO-Optimierung. Und das ist quasi das Ausschlaggebende für den Erfolg bei Pinterest.

Nadine: Pinterest kann ja wirklich noch mehr als nur Bilder. Ich nutze es als Privatperson, um mich inspirieren zu lassen. Ich möchte tolle Beispiele sehen, die ich vielleicht nachmachen kann. Aber unterm Strich ist ja so: wenn ich wirklich etwas gefunden habe, hätte ich es auch gerne. Das heißt, es gibt schon die Funktion, das Bild auch zu verlinken und ich kann dann auch sagen, „Hier kriegst du dieses Sofa von Moebel 24“.

Milena: Das ist tatsächlich so. Also ich habe jetzt sehr technisch gesprochen, da hast du Recht. Es ist auf jeden Fall eine Inspirationsquelle. Ich sage mal, die meisten nutzen Pinterest, um eine Antwort zu erhalten – auf irgendein Problem. Also bestes Beispiel war jetzt Corona. Da haben sich viele erkundigt, wie kann ich mein Kind beschäftigen oder wie läuft das mit dem Homeschooling? Dann gehen sie zu Pinterest und geben ein: Homeschooling, Homeschooling Ideen usw.
Andersherum hast du auch Produkte und der Unterschied zwischen Google und Pinterest ist z.B. bei Google wird jemand suchen, wenn er nach weißen Sneakers sucht. Die Suchbegriffe lauten dann „Adidas Weiß Größe 38“. Bei Pinterest suchst du nur nach weißen Sneakern. Das heißt, die Nutzer entdecken neue Marken bei Pinterest. Bei Google suchen sie viel gezielter. Und bei Pinterest lassen Sie sich viel, viel mehr inspirieren.

Also 97 Prozent der tausend beliebtesten Suchanfragen haben kein Markenbezug. Also nicht weiße Adidas, sondern weiße Sneaker. Und dann lassen Sie sich quasi von den Marken inspirieren.

Nadine: Das macht ja total Sinn. Also so nutzt man es tatsächlich auch privat.
Bei Amazon oder Google bin ich schon so ein bisschen näher am Kauf dran. Wenn ich aber irgendwie noch gar nicht so richtig weiß, was ich will- bei uns ist zum Beispiel gerade ein Hochbeet – dann lande ich auf Pinterest.

Nun hast du mal vor einiger Zeit einen Satz mir gesagt. Da musste ich die Tage ein bisschen lachen, weil meine frühere Kundin, Katja Heil von Fräulein K sagt JA, genau den gleichen gesagt hatte:

Pinterest ist kein ICE, sondern ein Güterzug bzw.

Es ist kein Sprint, es ist ein Marathon

Wenn ich mich also dafür entscheide, Pinterest zu nutzen, sollte ich mir nicht wünschen innerhalb von drei Monaten 50 % meines Umsatzes über Pinterest zu generieren, richtig?

[00:16:57]

Milena: Katja ist eine sehr, sehr weise Frau:-) Also der Erfolg bei Pinterest stellt sich tatsächlich nicht über Nacht ein. Man braucht schon ein bisschen Geduld. Es ist kein Sprint, sondern ein Marathon, da hast du vollkommen recht. Aber es ist dafür sehr nachhaltig. Also ein bisschen vergleichbar mit der SEO Optimierung bei Google. Wenn du heute deine Blogbeiträge SEO optimierst, bist du nicht morgen auf Platz 1 bei Google. Das funktioniert einfach nicht. Google muss lernen, was deine Blogbeiträge ausmacht, wofür die Blogbeiträge stehen, welches Thema sie behandeln, welche Zielgruppe sie ansprechen. Und genauso ist es bei Pinterest.

Andererseits -und jetzt bin ich wieder bei der Nutzer Perspektive- wenn du heute zum Beispiel, einen Blog mit Rezepten besitzt. Du hast ein Kürbis Rezepte geteilt, kann das in zwei Jahren aber immer noch total top aktuell sein und dir immer noch sehr viel Traffic auf deinen Blog generieren.
Ich habe Kunden mit fünf Jahre alte Pints (so nennt man die Posts bei Pinterest), die sind immer noch top aktuell sind.

Nadine: Vielleicht kannst du ein paar Sätze zur Technik dahinter erklären. Ich habe damals bei Katja Heil in den PC  geschaut und sie hat mir gezeigt, wie sie Pinterest Pins planen.
Und ich hab gar nichts kapiert!
Es war alles voller kleiner Pin-Pünktchen – gefühlt hunderte in in der Woche. Ich kam dann mit meiner Instagram-Facebook-Denke daher und sagte mir: Nadine, zwei Posts die Woche sind gut. Und Katja versuchte mir zu erklären, dass das Thema ganz anders funktioniert. Pins wiederholen sich auch oder werden wieder gepinnt.

Kannst du uns hier ein bisschen Basiswissen mit auf den Weg geben?

Milena: Gerne. Also ich versuche mal die Parallelen und die Unterschiede zwischen Instagram und Pinterest ein bisschen darzustellen:

  • Bei Instagram hast du ein Feed und da hast du deine zwei Posts pro Woche. Das ist auch vollkommen okay.
  • Bei Pinterest hast du Pinnwände. Pinnwände sind ein bisschen vergleichbar mit Ordnern Bleiben wir beim Kürbis Rezept: du hast einen Kürbissuppen Rezept. Und dieses Kürbissuppe Rezept das teilst du bei Pinterest. Du teilst es aber nicht nur einmal in einen Ordner, sondern du hast mehrere Ordner. Du hast z.B. den Ordner Herbst Rezepte, dann hast du den Ordner Suppen Rezepte, dann hast du den Ordner Kürbis Rezepte und so weiter.

Das heißt, dieses eine Rezept, dieses Kürbis Suppen Rezept würde jetzt schon auf drei deiner Wände bei Pinterest passen. Du verteilst das Rezept nicht nur in einen Ordner, sondern in die unterschiedlichsten. Die Nutzer folgen häufiger mal gesamten Ordnern, weil sie sich beispielsweise nur für Suppen interessieren. Wenn Sie aber nur dem Suppen Ordner der Suppen Pinnwand folgen würden, würden sie die anderen Rezepte ja gar nicht sehen.

Pins =Hashtags?

[00:20:40]

Milena: Ja, das hab ich so in der Art zwar noch nie gehört, aber von der Systematik und von der  Logik her hast du vollkommen recht. Tatsächlich ist es so: Wenn du bei Instagram nach #Suppenrezept oder #KürbisRezept suchen würdest, gäbe es dieses Ergebnis.
Bei Pinterest ist es so: Du verteilst dieses Rezept auf fünf bis maximal zehn Boards. Damit wirklich jeder der nur – sage ich mal 1 Merkmal dieses Rezepts bevorzugt- angesprochen wird. Also sei es, dass es die Tatsache ist, dass ist eine Suppe oder dass es das im Herbst gibt oder dass es mit Kürbis zubereitet ist.
Die Zielgruppe wird komplett abgeholt und du solltest bei der Erstellung immer zum Ziel haben, die Fragen deiner Kundinnen zu brantworten. Dich also zu fragen, was sie wohl in die Suchmaske eingeben werden.

Nadine: Und das gilt auch für alles was, ihr sonst noch so in Sachen Marketing macht. Das predige ich auch immer. Versetzt euch in die Kunden. Überlegt euch, sie für ein Problem haben – und euer Produkt oder Dienstleistung muss die Lösung sein!
Es ist eigentlich so banal, aber man denkt sich oft nicht rein, weil man in seinem eigenen Universum betriebsblind ist.
Ich kenne das noch aus meinen früheren Unternehmen. Auch da ist das nicht anders. Man erstellt einfach ein Produkt, weil man denkt, es ist DAS Produkt. Aber man verliert dabei den Fokus zum Kunden hin. Und das darf nicht passieren!

Du sagtest vorhin, es gibt Pinnwände. Jetzt gibt’s aber doch auch meine eigenen Pinnwände. Und die von anderen, auf denen wir etwas pinnen.

Milena: Genau. Also man kann bei Pinterest sehr gut organisch wachsen. Man braucht nicht unbedingt Werbeanzeigen, was für die meisten Nutzer, also gewerblichen Nutzer sag ich mal, eine gute Message ist. Es ist tatsächlich so, um gewerblich zu wachsen, kannst du alle Pins auf deinen eigenen Boards verteilen.
Und du hast die sogenannten Gruppen Boards, die du angesprochen hast. Auf einem Gruppen Board bist du nicht alleine. Das ist also nicht dein ganz persönlicher Ordner auf dem du pinnst, sondern da haben mehrere Leute Zugriff.
Um beim Beispiel Kürbissuppe zu bleiben: es gibt ein Gruppen-Board mit Kürbis Rezepten und dann können 1 000 Leute auf dieses Board pinnen und ihre Kürbis Rezepte dort verteilen.

[00:23:47]

Nadine: Müssen die Leute dann vorher fragen, ob sie das dürfen? Also gehört dieses Gruppenboard jemandem „privat“?

Milena: Genau richtig. Also da gibt’s mehrere Varianten, wie man diese Anfrage stellt. Aber letztendlich muss man jedes Mal eine Anfrage stellen, ob man da mit pinnen kann. Genau richtig.

Nadine: Okay, siehste, wieder was gelernt:-)

Die ersten Steps als Pinterest-Anfänger

[00:24:06]

Nadine: Was wäre denn eine sinnvolle Strategie oder Herangehensweise um zu starten? Was muss ich mir vorher überlegen? Was brauche ich?

Milena: Also zunächst mal sollte man eine klare Nische herausstellen. Da sollte man im Online-Marketing allgemein keinen Bauchladen anbieten, sondern etwas Spezielles.

  1. Aber für Pinterest gilt wirklich, eine klare Nische zu definieren, um beim Thema Rezepte zu bleiben. Man kann natürlich alle Rezepte kreuz und quer posten, aber viel mehr Sinn um gezielter ausgespielt zu werden, machen die Pints, deren Nische klar und präzise ist.
    Das heißt, ich konzentriere mich nicht auf alle Rezepte kreuz und quer, sondern nur auf vegane Rezepte oder nur auf vegetarische Rezepte oder nur weight Watchers Rezepte. Also wirklich das Thema nochmal eingrenzen und die Nische festlegen, damit auch Pinterest lernt, wer deine Zielgruppe ist. Und dann werden auch deine Pints gezielt ausgespielt.
  2. Im nächsten Schritt sollte man dieses Profil wirklich SEO optimieren. Also ich kann es nicht oft genug sagen. Es ist eine Suchmaschine. Und damit du als Nutzer oder als gewerblicher Nutzer oder Anbieter die Antwort auf die Suchanfragen deiner Nutzer bist, musst du alles SEO optimieren: Vom Profil Namen über die Profil Beschreibung über die Board Titel, also Pinnwand Titel, Pinnwand Beschreibung bis hin zu jedem einzelnen Pin. Denn wenn jemand nach weißen Sneaker sucht und du bist ein Anbieter von weißen Sneakern, dann wird letztendlich nicht nur dein Pinn als Antwort angeboten, sondern auch deine Pinnwand und dein Profil.

Zusammenarbeit mit Milena

Nadine: Welche Betreuung bei Pinterest bietest du denn deinen Kunden an? Und was müssen sie noch selbst übernehmen?

[00:28:28]

Milena: Also meine Dienstleistung versteht sich als Full-Service. Denn ich gehe immer davon aus, dass wenn es jemand abgeben möchte, er oder sie es auch komplett abgeben möchte. Und ehrlich gesagt bin ich auch immer der Meinung, dass zu viele Köche den Brei verderben.
Letztendlich läuft es so:

Ich erhalte die Zugangsdaten zu Pinterest und Tailwind. Tailwind ist das Planungs-Tool, das einem das Pinterest Management sehr erleichtert und ich möchte es auch nicht missen, weder für mich noch für meine Kunden. Auf jeden Fall frage ich die Zugangsdaten ab und alles danach läuft eigentlich über mich. Also ich erstelle die Strategie und ich mache das komplette Management. Und einmal im Monat gibt’s eine Analyse, wie sich das Pinterest Marketing entwickelt.

Und dann gibt’s vier unterschiedliche Pakete:

  1. einmaliges Setup: Das ist wirklich nur die Einrichtung des kompletten Pinterest Accounts. Danach das Management läuft dann über den Kunden.
  2. Aufbau des Pinterest Accounts: Das läuft über drei Monate. Da richte ich den Account ein und dann übernehme ich das Management für die ersten drei Monate. Inklusive Gruppenboards und weiteres, um quasi die Basis für die für das organische Wachstum zu schaffen.

Und dann gibt’s noch zwei Management Pakete,

3. ein kleines und

4. ein größeres.

Nadine: Magst du uns verraten, was man dafür bezahlen muss?

Milena: Für das einmalige Setup liegt das Investment bei 600 Euro, für den Aufbau des Accounts beläuft es sich auf 650 Euro/Monat für einen Zeitraum von drei Monaten.
Das kleine Management Paket liegt bei 330 Euro und das große bei 550 Euro. Netto.

Nadine: In der Regel sind wir schon angemeldet und haben ein Gewerbe bzw. sind Freiberuflerinnen. Und dann ist uns ziemlich egal, was mit der Mehrwertsteuer passiert. Die geht links rein und rechts raus oder andersherum.

Sehr schön! Liebe Milena, dann haben wir auf jeden Fall viel gelernt. Ich auch, ich bleibe trotzdem dabei. Mach du das bitte weiterhin für mich. Ich möchte damit nichts zu tun haben! 🙂

Milena: Ganz lieben Dank für die Einladung, Nadine und auch für dich. Alles Gute! Danke schön!

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