Social Media Strategie + 3 Zeitspar Tools für Planung & Content Creation

Social Media Strategie und Content Creation
KEINE LUST ZU LESEN? BEITRAG ANHÖREN:

Ich merke immer wieder in Kundengesprächen und Onlinegruppen, dass das Thema Social Media für viele ein Buch mit sieben Siegeln ist.

  • Auf welchen Plattformen muss ich sein?
  • Woher weiß ich, wie meine Profile aussehen sollen?
  • Wie erstelle ich Content (Posts)?
  • Wie oft muss ich posten?
  • Woher kommen die Bilder?
    Und und und…

Da dieses Thema uns alle betrifft und ich absolut keinen Sinn darin sehe, mein Wissen für mich zu behalten (und ich operativ auch keinen einzigen Kundenaccount betreuen möchte), verrate ich dir hier gerne meine „Tricks“ und möchte dir auch noch 3 Tools vorstellen, die mich seit vielen Jahren begleiten, dank derer ich extrem viel Zeit in Sachen Social Media spare.

Und ganz offen und ehrlich:
Es ist trotzdem noch ein hoher Aufwand, meine vier Accounts zu betreuen und die Content-Erstellung ist auch nicht „mal eben“ in ein paar Minuten erledigt.

Im Schnitt beschäftige ich mich pro Woche ca. einen halben Tag damit.
Ohne die Tools wäre es locker das 4-fache. Alleine die Bildbearbeitung ist ein extremer Zeitfresser.

Meist richte ich meinen Agenturkunden die Tools ein oder zeige ihnen im Video-Call, live oder in einem Tutorial wie sie anschließend selbst damit weiterarbeiten können.

Wer postet WANN, WAS und WO?

Das sind wohl die häufigsten Fragen, die mir in meinem Agenturleben begegnen. Leider nehmen sich die wenigsten Kunden zu Beginn die Zeit, an ihrer Content-Marketingstrategie zu arbeiten. Lieber wird dem Azubi die Aufgabe übergeben, mit seinem Privathandy (hallo Datenschutz?!) ein paar Posts zu knipsen. Blöd nur, dass der Azubi dann unerwarteterweise für einige Wochen in der Schule ist und der Account ruht. Ungefähr so, wie auch Weihnachten jedes Jahr sehr überraschend vor der Tür steht.

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Aber so sind wir Menschen eben;-) Bis das Problem vor der Türe steht, verschließen wir gerne die Augen.

Definitiv leider kein guter Weg. Vielleicht hast du aber auch gar keine KollegInnen, die das übernehmen können und musst einen -für dich- effizienten Weg finden mit wenig Zeit den größtmöglichen Output zu erreichen?!

Dann lass und das einmal zusammen erarbeiten:

TEIL 1: DIE STRATEGIE

1. Deine Ziele

Stell dir bitte die Frage, was du überhaupt mit deinem Account erreichen möchtest:

  • Eine Community aufbauen,
  • dein Image stärken,
  • (Kooperations)Partner gewinnen,
  • Produkte verkaufen (eher keine so gute Idee)

Erst wenn dir klar ist, was du mit deinen Posts aussagen und erreichen möchtest, kannst du den ersten erstellen!

2. Dein Branding

Überlege, wie du wirken möchtest. Denn, wer keine Identität hat, sollte die Finger von Facebook & Co lassen. So jetzt hast du´s. Tut mir echt leid aber alles andere wäre einfach nur gelogen.

Wofür steht dein Unternehmen?
Klingt einfach, aber ohne die Antwort wird es schwer, Texte zu erstellen, die eine positive Imagewirkung haben. Bist du eher nachhaltig, laut, bunt oder klassisch? Hier gibt es viele Wege, dein Branding noch einmal auf den Prüfstand zu stellen.

Auch folgende Fragen müssen beantwortet sein, bevor es losgehen kann:

  • Wer ist die Zielgruppe?
  • Wie plant ihr die Anrede (Du/Sie)?
  • Wer übernimmt die Moderation und antwortet den Kunden?

Was ist überhaupt dein Ziel in Sachen Social Media?
Die Content-Erstellung nicht mehr zur täglichen Pflicht werden zu lassen, die einem im Nacken sitzt, richtig?

Das könnte dein Ziel sein und klingt verlockend?

Dann verrate dir jetzt, mit welchen Tools ich das schaffe:

TEIL 2. DIE UMSETZUNG

Tool Nr 1. TRELLO (Redaktionsplan)

Wenn du bereits im Team arbeitest, dann empfehle ich euch ein Kanban Board. Also eine Art Pinnwand, auf der ihr alle Beiträge brainstormen, erstellen und (ggf.) freigeben lassen könnt. Meine 1. Wahl ist seit vielen Jahren die kostenlose Version von TRELLO*. Dort erstellt ihr einen Redaktionsplan, auf den alle Kollegen Zugriff haben (mehr Details wie so ein Plan aussehen kann, findest du im Gratis Guide).

Damit du aber erst einmal sehen kannst, wie solch ein (ziemlich gut befülltest) Board aussehen kann, siehst du in diesem Screenshot mein MAMA BUSINESS Board. Der Pfeil zeigt dir an, wo ich gerade diesen BLOG Post „gebrainstormt“ und vorgeschrieben habe. Das mache ich direkt in der Karte in Trello und ziehe dort auch gleich noch alle Bilder mit hinein, die ich online stellen möchte. So geht nichts verloren, auch wenn ich (so wie jetzt gleich) eine Schlafpause (23.00) einlegen werde und morgen weiter mache.

Redaktionsplan und Projektmanagement mit trello

Wenn ihr allerdings so wie ich alleine arbeitet, geht das auch wunderbar ohne Trello. Ich plane die Posts dann direkt in Later. Aber dazu mehr unter Tool 3.

Hardfacts TRELLO: kostenlos, intuitiv und für viele Themen einsetzbar (z.B. Brainstorming Boards, gemeinsame Abstimmungen über Entwürfe mit Kollegen oder Kunden, Projektmanagement…)

Tool Nr 2. CANVA (Bilderstellung)

Zur Erstellung deiner Bilder gibt es in meinen Augen (als Nicht-Grafikerin) keine bessere Empfehlung als CANVA*. Vielleicht möchtest du mehr als nur Fotos posten oder brauchst noch ein bisschen Inspiration in Form von Grafiken, gifs oder ganz neuen Ideen? Hier ist Canva die perfekte Basis.
Du hast dort eine schier unendliche Auswahl an Grafikelementen, Fotos und Icons.

ABER VORSICHT – „und führe mich nicht in Versuchung“ lautet hier das oberste Gebot. Du wirst immer wieder kurz davor sein, einen anderen Look zu wählen, die Schriften zu wechseln oder dieses zuckersüße Image einzusetzen, das leider überhaupt nichts mit deinem Branding zu tun hat.

Versuche bitte unbedingt, dir vorab im Klaren zu sein, dass auch Milliionen anderer Nutzer auf genau die Gleiche Datenbank zugreift und das goldige Bild auch von jemand anderem (vielleicht zu einem ganz anderen Zweck) eingesetzt wird.

Mein Tipp: Bleib deinem Branding treu.

Du möchtest wiedererkannt werden, dir einen eigenen Look kreieren und das kannst du nur dann schaffen, wenn du deinem eigenen Look auch konsequent treu bleibst. Also bitte keine Experimente mit Schriften, Icons und Co.! Auch wenn es noch so verlockend ist.

canva für social media

Wenn du genauer erfahren möchtest, wie man Canva nutzt, dann schau dir gerne mein Tutorial dazu an.
Weitere Kurzvideos „schnell erklärt“ gibt´s für alle Newsletter Empfänger gratis auf der Community-Website oder in der Facebook Gruppe unter den gespeicherten Beiträgen.

Hardfacts CANVA: kostenlos möglich aber mit eigenem Branding (deine persönlichen Farben, Schriften nutzen + viele weitere images gratis) 8,99€/Monat. Lohnt sich zu 200% und noch mehr! Absolut intuitiv und du kannst dort neben den Posts auch Präsentationen erstellen (ich fasse PowerPoint nicht einmal mehr mit der Beißzange an), diese über einen Link teilen oder auch online präsentieren (ich teile z.B. für meine Live-Kurse einfach den Bildschirm und meine Online Präsi). Auch alle weiteren Grafiken wie BLOG Banner oder Freebies erstelle ich darin. I love love love it (auch wenn meine Grafiker-Kolleginnen mich jetzt hassen werden).

Tool 3: LATER (automatisiertes Posten und vorplanen)

Automatisches Veröffentlichen deiner Beiträge gelingt wirklich ganz einfach mit LATER*. Dort hinein kopierst du Text+Bild für jeden Beitrag, ergänzt Hashtags (die gespeichert zu jedem Post mit einem Klick hinzugefügt werden können) und planst das Veröffentlichungsdatum. Und das dann im Bestfall direkt für mehrere Wochen im Voraus. So mache ich es zumindest.
Aber noch einmal von vorne:

Later ist ein Tool, in das du zuerst einmal all deine bereits (in CANVA) erstellten Bilder einfügst. Einfach per drag and drop.
Diese sammelst du dann, um im nächsten Schritt den Text zu ergänzen.

automatisch posten mit later

Auf der linken Seite siehst du meine Bilder Sammlung. Auf der rechten den Kalender, in den ich (ebenfalls per drag and drop) das gewünschte Image an den passenden Tag ziehen kann.
Und sobald ich loslasse, habe ich die Möglichkeit nun einen Text zu dem Bild zu ergänzen, Hashtags oder Links zu setzen sowie den Link in bio für Instagram hinzuzufügen. Danach nur noch die gewünschte Uhrzeit wählen und fertig.

Sobald der Post dann veröffentlicht wurde, lasse ich mich auf dem Handy benachrichtigen, um noch einmal zu schauen, ob z. B. alle Leute markiert wurden oder ich das evtl. noch einmal manuell machen muss (was schon öfter mal vorkommt).
Aber alles in allem spart mir das Tool extrem viel Zeit.

Hardfacts Later: 9$ pro Monat (jähliche Zahlung ist etwas günstiger. Stand 08/2020)
4 Accounts und 1 Nutzer sind bei den 9$ inklusive (= Insta, FB, twitter und pinterest)

Auch für Later habe ich ein kurzes Tutorial erstellt, das allen Mamas in der Facebook Gruppe dauerhaft zur Verfügung steht.

(Warum nicht auch dir? Ich möchte meiner Community so viel kostenlosen und hilfreichen Content wie möglich zur Verfügung stellen und ihnen ein besonderes Umfeld hierfür bieten. Diese Mehrwerte kosten mich viel Zeit und sollen deshalb „besondere Goodies“ bleiben).

Du hast noch immer ein Fragezeichen über der Stirn?

Kein Thema. Ich habe alles noch einmal ausführlich in einem kostenlosen Mini-Guide für meine Agenturkunden von Q13 zur Verfügung gestellt. Da darfst du heute auch gerne mal reinspicken:

Gratis Guide Social Media Zeitspar Tools

*Affiliate Links als vollster Überzeugung seit Jahren

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