PR fürs MAMA BUSINESS: So kannst Du sofort starten

PR fürs Mama Business
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PR fürs Mama-Business: So kannst Du sofort starten

Gastbeitrag von Caroline Monteiro

Caroline Monteiro ist seit 15 Jahren Journalistin und PR-Expertin. Sie bietet PR-Coachings, PR-Kurse und für ausgewählte Kunden auch einen exklusiven PR-Service an. Sie kommt ursprünglich aus München, liebt gutes Essen, Sport, das Meer und natürlich ihre Familie. Sie lebt mit drei Kindern, drei Katzen und Ehemann zwischen Berlin und Potsdam. Als freie Journalistin arbeitet sie fürs öffentlich-rechtliche Fernsehen, für diverse Online-Portale und Tageszeitungen. Als PR-Spezialistin betreut sie mittelständische Firmen, Startups und Selbständige.

PR – Public Relations ist für Unternehmen gemeinsam mit dem Marketing ein wichtiges Instrument für den Unternehmenserfolg. Warum also, haben viele Solo-Selbständige das Thema so gar nicht auf dem Schirm?

Wenn es darum geht, sich selbständig zu machen, dann haben die meisten unter uns andere Sorgen, als sich auch noch um Öffentlichkeitsarbeit zu kümmern. Da wollen Webseiten gestaltet, Logos entworfen, Social-Media-Beiträge veröffentlicht und Unternehmen gegründet werden.

Völlig verständlich.

Andererseits: Wenn Du eh schon eine neue Webseite aufsetzt. Würde es da weh tun auch gleich eine Presseseite mit anzulegen? Mit den Kontaktdaten für Journalisten – am besten Telefon und Mail, den wichtigsten Infos über Dich und Dein Unternehmen?

Mit der Zeit kannst Du da dann auch Deine Presseveröffentlichungen verlinken, so dass Journalisten, Podcaster und Blogger sofort finden, was über Dich veröffentlicht wurde. Schaden kann es doch nicht, zumindest Offenheit für Medienansprache zu signalisieren. Denn wenn dann ein Journalist  über Deine Seite stolpert, weil er eine Spezialistin fürs Thema XY sucht, dann weiß er sofort an wen er sich wenden kann. (Übrigens denke ich genauso an Journalistinnen – nur zerhaut das Gendern mir schlicht und einfach den Text – ich bitte also um Nachsicht).

Schritt 1: Rede darüber

Der erste Schritt, um mit PR und Öffentlichkeitsarbeit zu beginnen, ist also, schlicht zu zeigen, dass Interesse an Interviews und Veröffentlichungen besteht. Einfach indem Du eine Presseseite aufsetzt und im Bekanntenkreis herumerzählst, was Du machst und dass Du gerne Mal in die Medien möchtest.

Es gibt immer jemanden der jemanden kennt….

Noch offensiver kannst Du das angehen, indem Du auf Deinen Social-Media-Kanälen postest, dass Du gerne veröffentlicht werden willst. Also in Zeitungen, Zeitschriften, Blogs, Podcasts – eben auf allen Kanälen, die Deine potenzielle Zielgruppe erreicht.

Oft reicht das aus, um schon die eine oder andere Veröffentlichung zu bekommen. Natürlich bist Du so noch weit von strategischer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit entfernt, aber ein Anfang ist gemacht.

Schritt 2: Lerne Deine Zielgruppe und deren Medienkonsum kennen

Damit Du strategisch vorgehen kannst, ist es wichtig zu begreifen, was Deine Zielgruppe überhaupt so liest, schaut und hört. Wäre ja ärgerlich, wenn Du Zeit und Mühe daran verschwendest, tolle Themen unterzubringen und die Artikel werden dann von 50-jährigen Porschefahrern gelesen, obwohl Deine ideale Kundin eine 25-jährige alleinerziehende Mutter ist.

Deshalb: Sprich mit Deinen KundInnen, frag sie, was sie lesen, was sie hören, was sie schauen und oft wirst Du erstaunt sein.

In manchen Zielgruppen wirst Du merken, haben Podcasts etwa mehr Einfluss als ein Radio-Sender oder die Lokalzeitung. Auch hier gilt: Ein kleiner Social-Media-Post wirkt Wunder. Einfach Mal fragen, was die Community am liebsten liest, hört und schaut.

Schritt 3: Lesen, zuhören und zuschauen

Martin Luther sagte, man solle dem „Volk aufs Maul sehen, wie sie reden und danach dolmetschen, so verstehen sie es dann und merken, dass man Deutsch mit ihnen redet.”

So ähnlich verhält es sich auch mit den Medien. Um mit Journalisten in Kontakt zu kommen, empfiehlt es sich, erst einmal genau zuzuhören und zu lesen – um zu verstehen, was sie da machen.

Über was für Themen berichten Sie? Über welche Themen berichten sie nicht?

Das Spannende ist: Die Bandbreite ist in unserer Medienlandschaft unendlich groß. Es gibt für fast jedes Thema auch ein Medium, das darüber berichtet. Was in der Brigitte steht, kommt in der Regel nicht in den Spiegel.

Happinez, Zeit und Fit for fun dürften kaum Überschneidungen haben.

Doch genau deshalb sind die Möglichkeiten fast unbegrenzt. Schau Dich deshalb um, lies Zeitung, höre Podcasts und überlege Dir dann, wo Du mit Deinen Themen hinpasst.

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Autorin:

Mehr über Caroline Monteiro findest du auf ihrer Website “Einfach in die Presse”

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