Hey liebe Business Mama,
nach meinem wundervollen Yoga-Retreat ist es endlich auch hier mal wieder Zeit für eine neue Podcastfolge zum Thema Selfcare. Heute sprechen wir über ein Thema, von dem du vielleicht noch nie gehört hast oder nicht so recht weißt, in welche Schublade du es gedanklich stecken solltest.
Wir sprechen über TANTRA:

Und Tantra hat wirklich so gar nichts in der Schmuddelecke der Pornoabteilung verloren, sondern es steckt so viel mehr als reine Sexualität hinter diesem Thema.
Was genau, das verrät dir jetzt Melanie, die gemeinsam mit ihrem Mann Seminare für eine erfüllte Partnerschaft anbietet.

Du willst das Interview lieber ansehen? Gerne:

3 Fakten über Meli

  1. Ich weiß ja nicht, was Du für ein Bild von einer Tantra Lehrerin hast, aber ich nehme an, dass ich dem nicht so recht entspreche… denn ehrlich gesagt war ich viele Jahre lang ziemlich verklemmt, Sex war für mich ein schwieriges Thema und ich hatte kaum Lust, was zu viel Streit in der Beziehung geführt hat. Daher war Tantra für mich eine echte Heilungsreise, um viele Glaubenssätze zu hinterfragen, meine Scham zu überwinden, körperliche Blockaden zu lösen und Sex als einen Akt der Liebe, Verbindung und Spiritualität zu sehen.
  2. Ich bin Mutter von einer 2-jährigen Tochter, was uns am Anfang auch vor viele Herausforderungen gestellt hat. Daher ist mir inzwischen bewusst, wie unglaublich wichtig es gerade für Eltern ist aktiv in die Partnerschaft zu investieren, sich gegenseitig zu stärken und einen sicheren Bindungsraum für die Kinder zu kreieren.
  3. Ich wohne in München und liebe die Natur und vor allem die Berge.

Wer steckt hinter Meli?

Ursprünglich habe ich internationale BWL studiert, lange Zeit im Ausland verbracht und schließlich als Trainerin für Führungskräfteentwicklung in einer Unternehmensberatung gearbeitet. Dort habe ich Seminare für Themen wie Kommunikation, Konfliktmanagement, Teamentwicklung, etc. gegeben, was mir natürlich heute in meiner Arbeit mit Paaren ebenfalls sehr hilft.

Obwohl mir der Job viel Spaß gemacht hat, hat mich der Ruf meines Herzens doch woanders hin geführt. In meiner ersten Auszeit 2015 bin ich nach Indien gegangen, um dort verschiedene Meditationstechniken zu erlernen und meine Yogalehrer Ausbildung zu machen. Außerdem war ich damals bereits mit Damian – meinem jetzigen Mann – in Thailand, wo wir das erste Mal tiefere Einblicke ins Tantra bekommen haben. Ich war mein Leben lang schon auf der Suche nach mehr Tiefe und Spiritualität, allerdings haben mich die Antworten in der Kirche und auch im asketischen Yoga-Ashram nie ganz überzeugt. Im Tantra hatte ich endlich das Gefühl angekommen zu sein… vor allem auch als Frau, die sich eine Familie wünscht, tiefe Begegnungen liebt und lieber singt, tanzt und ihren Emotionen freien Lauf lässt, als stundenlang still schweigend auf einem Meditationskissen zu sitzen.

Obwohl ich danach wieder zurück in die Beratung gegangen bin und mich auf Achtsamkeitstrainings und Mindful Leadership spezialisiert habe, hat mich die Sehnsucht nie losgelassen noch mehr über Tantra zu lernen und erfahren. Daher haben wir 2 Jahre später beide unsere Jobs gekündigt, um ein Jahr lang zurück nach Thailand zu gehen und uns Vollzeit den Themen Tantra, Sexualität & Partnerschaft, Yoga, Meditation und Schattenarbeit zu widmen.

2018 sind wir dann zurück nach Deutschland gekommen und in die Selbständigkeit gestartet, weil wir am eigenen Leibe erfahren haben wie viel Heilungspotential und Transformationskraft Tantra hat und diese Lehre gerne weiter in die Welt bringen möchten.

Was ist Tantra eigentlich?

Tantra ist ursprünglich – genauso wie Yoga auch – ein spiritueller Weg der zur Erleuchtung führen soll. Heute wird Yoga allerdings oft auf Rückengymnastik und Tantra auf abgefahrene Sexualpraktiken reduziert. Aber beides ist noch so viel mehr.

Im traditionellen Tantra – einer Geheimlehre, die nur von Gurus zu eingeweihten Schülern übermittelt wurde – waren sogar nur ca. 5% der Praktiken sexueller Natur. Es ging vor allem um die Erweiterung des Bewusstseins durch Meditation und Energiearbeit.

In den heutigen Tantraschulen im Westen wird allerdings hauptsächlich Neo-Tantra gelehrt. Dabei geht es um die Verbindung von Sexualität und Spiritualität und eben auch um sexuelle Heilung und das Erleben von ekstatischen Zuständen und tiefen Orgasmen, bei denen sich ebenfalls das Bewusstsein erweitert und wir einen kleinen Eindruck davon bekommen, wie die „Erleuchtung“ sein kann – ein Zustand von Einheit, Verbundenheit und Glückseligkeit 😉

Die meisten Religionen und spirituellen Strömungen sind in ihrem Ansatz asketisch. Das bedeutet, dass sich die Menschen, die sich ganz diesem Weg widmen wollen, eher von der Welt zurückziehen und ihre Sexualität, sowie zu viel Genuss und Sinnlichkeit unterdrücken, um Ablenkungen zu vermeiden und weil die Gefahr der Abhängigkeit zu hoch ist.

Ich vergleiche die sexuelle Energie gerne mit einem Wildpferd. Ich kann versuchen mich darauf zu setzen, den wilden Ritt genießen und mich irgendwo hin tragen lassen worüber ich aber nur wenig Kontrolle habe, oder ich kann lieber sicher zu Fuß gehen – wie die Asketen. Es gibt aber auch noch einen anderen Weg – den tantrischen Weg.

Im Tantra geht es darum, das Wildpferd zu zähmen und lenken zu lernen, diese starke Kraft und das Potential für unser Leben nutzbar zu machen. Sexuelle Energie ist die stärkste Energie, die wir haben. Sie ist dazu da, um neues Leben zu schaffen… aber auch genauso um kreativ und lebendig zu werden, die eigenen Schöpferkraft zu aktivieren, zu wachsen und zu lieben.

Woher kommt Tantra und wo wird es aktuell praktiziert?

Woher kommt Tantra und wo wird es aktuell praktiziert?

Tantra stammt ursprünglich aus Indien und wird heute in allen Ländern gelehrt, in denen Sexualität kein Tabuthema mehr ist und frei ausgelebt werden darf. Nachdem das in Indien heutzutage allerdings nicht unbedingt der Fall ist, gibt es mehr Tantraschulen in Thailand, Bali oder im Westen als in Indien selbst.

Welchen Anteil hält der sexuelle Part bei Tantra und welchen der Emotionale?

Ehrlich gesagt, bin ich der Meinung, dass die beiden im Tantra kaum voneinander zu trennen sind. Eine tiefe Herzensverbindung, Vertrauen und Nähe sind Grundvoraussetzung für Tantrische Sexualität. Nachdem das vielen von uns schwer fällt, kommen wir im Tantra oft automatisch an unsere Themen und Schatten, alten Emotionen und Ängste. Durch das liebevolle Annehmen dieser Emotionen kann Heilung passieren und enorme Energiereserven freigesetzt werden, die wir normalerweise für das Wegdrücken der Gefühle verwenden. Tantra ist also nicht nur ein Weg zu einer erfüllteren Sexualität, sondern auch ein Weg zu mehr Freiheit, Energie und Lebendigkeit. 

Wie bekomme ich den Zugang zu dem Tantra?

Wir haben 2018 erstmal mit Wochenend-Seminaren in München gestartet, haben aber inzwischen festgestellt, dass die Anonymität eines Onlinekurses vielen den Einstieg in das Thema erleichtert. Zusätzlich ist es natürlich vor allem auch für Eltern viel einfacher, wenn sie sich die Zeit frei einteilen können und den Kurs abends machen können, wenn die Kinder schlafen. Wichtig ist dabei nur, sich auch Zeit für die gemeinsame Praxis zu blocken, da Tantra vor allem durch das gemeinsame Erforschen und Experimentieren lebt.

Passt das in unsere Beziehung?

Viele unserer Kunden kommen zu uns, weil die Sexualität im Laufe der Zeit den Reiz verloren hat oder eingeschlafen ist – was natürlich gerade für Eltern mit kleinen Kindern oft eine Herausforderung ist. Viele sind hauptsächlich damit beschäftigt zu funktionieren und den Alltag zu organisieren, haben sich emotional auseinander entwickelt und sehnen sich wieder nach mehr Verbundenheit und Leidenschaft in ihrem Leben.

Ein anderes großes Thema ist sexuelle Unlust bzw. unterschiedlich viel Lust in der Partnerschaft, was zu viel Streit und Verletzung führt. Manche kommen auch weil sie keine Orgasmen haben können, zu früh kommen, Schmerzen haben oder den Sex – aus welchen Gründen auch immer – nicht wirklich genießen können und sich dadurch extrem unter Druck setzen.

Und dann gibt es natürlich auch die Menschen, bei denen eigentlich alles gut ist, die aber bereits jetzt aktiv in ihre Partnerschaft investieren wollen oder das Gefühl haben, dass es da einfach noch so viel mehr zu entdecken und erforschen gibt 😉

Was macht Tantra mit uns?

Ich glaube, dass Tantra vor allem mehr VERBINDUNG schafft (deshalb haben wir unser Business auch reConnect genannt) – mehr Verbindung zu Dir selbst, zu Deinem Körper, zu Deinem Partner, zum großen Ganzen/Gott/der Liebe (wie auch immer Du es nennen möchtest).

Außerdem erhöht sich durch Tantra oft unser Bewusstsein und die Achtsamkeit für andere Menschen und unsere eigenen inneren Prozesse. Tantra hilft dabei, uns selbst mehr zu spüren, vom Kopf in den Körper zu kommen, mehr Lebendigkeit, Energie, Leidenschaft und Ekstase zu erfahren und die Fähigkeit zu entwickeln wirklich zu lieben.

Was ist deine Rolle im Unternehmen?

Ich bin E-Commerce Content Managerin im Marketing Team.

Meine Hauptaufgabe ist es Texte zu schreiben und zu optimieren damit Kunden (und die die es noch werden könnten) die littlehipstar Webseite schnell über Google finden können und auch gleich auf der richtigen Seite landen.

Wenn Du also bei Google zum Beispiel nach Kinderzimmerdeko suchst, dann ist es meine Aufgabe dafür zu sorgen, dass littlehipstar ganz oben in den Suchergebnissen zu finden ist und Du als Kunde schnell zu uns findest.

Oft läuft es ja so: Eine/r bringt das Thema mit nach Hause, aber weiß nicht so recht, wie er den Partner/die Partnerin ins Boot holen kann. Was empfiehlst du hier?

Ich würde empfehlen offen darüber sprechen, was Du Dir von dem Kurs erhoffst und wie Deiner Meinung nach die Partnerschaft davon profitieren würde. Also ein positives inspirierendes Bild malen, wie es nach dem Kurs sein könnte, anstatt zu bemängeln, was jetzt alles nicht gut läuft.

Wenn da trotzdem noch Skepsis ist, würde ich empfehlen, den Partner auf keinen Fall zu bedrängen, sondern den Kurs erstmal für Dich alleine zu machen (alle unsere Kurse sind so konzipiert, dass Du den Großteil auch allein durchführen kannst). Und wenn Dein Partner dann Deine Begeisterung mitbekommt, oder die Veränderungen bei Dir miterlebt, wird er oder sie vielleicht auch neugierig und kommt von sich aus auf Dich zu… denn meistens hilft Vorleben mehr als tausend Worte.

Was genau bietest du und dein Mann zu diesem Thema an?

Wir bieten Onlinekurse zu folgenden Themen an:

– Tantrische Sexualität für mehr Genuss und Esktase

– Energiearbeit im Tantra – Sexualität auf den Chakren für mehr Abwechslung im Bett

– Sexuelle Unlust transformieren – Heilung für mehr Libido und Polarität

– Tantrische Partnerschaft für mehr Verbindung und Tiefe

– Tantra Jahrestraining – Zugang zu allen Kursen und 1 Jahr lang zu allen Live Events

Zusätzlich gibt es jeden Monat folgende Online Live Events – zum Praktizieren und Kennenlernen:

– Tantra Schnupperabend

– Breathwork für Energiearbeit, Heilung und Herzöffnung

– Tantra Ritualabende zu unterschiedlichen Themen

Und für alle, die lieber persönlich sprechen oder ein spezifisches Thema bearbeiten möchten, bietet mein Mann auch Coaching und Paarcoaching an.

Welchen Accounts folgst du? Wer ist für dich Rolemodel?

Frauen, von denen ich persönlich viel gelernt und viel Inspiration erfahren habe sind:

– Justine Baruch (Tantra, Beziehungen, Schattenarbeit)

– Suriya Nitschke (Yonimassage, sexuelle Heilung)

– Monica Nataraj (Weiblichkeit, Rituale)


Du willst mehr über Melis Kurse erfahren? Dann bitte hier entlang*


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