Gebt Mamas ein Gesicht #facesofmoms

gebt mamas ein gesicht - gastbeitrag facesofmoms

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Natalie & Nicole von Facesofmoms im Gastbeitrag

Das Podcast Interview mit den Beiden findest du hier.

Planung, Mut & der richtige Moment

Wir beide sind schon ewig befreundet und hatten seit längerem den Wunsch ein Projekt miteinander zu starten. Wir hatten als Mütter immer schon mit diversen Rollenzuschreibungen und auch mit der Identität als Mutter zu kämpfen. Wir wollten Antworten auf Fragen, wie „Was ist die Identität der Frau?“, „Wie werden Mütter in der Gesellschaft gesehen und inszeniert?“, „Wie sehen sie sich selbst und welchen Rollenzuschreibungen „müssen“ sie folgen?“.

Wie kam es zu Faces of Moms?

Gemeinsame Basis für unser Projekt war unser ganz persönlicher Abfuck, der Daily Struggle alles unter einen Hut zu bekommen. Gefühlt zerren alle an uns Müttern und es ist nun mal eine große Herausforderung Job, Familie, Partnerschaft und Kinder zu vereinbaren.

Und genau das wollen wir zeigen. Wir wollen allen Müttern eine Plattform geben, ihnen ermöglichen, auch mal Scheitern zu dürfen und sich aber auch gegenseitig Mut zu zusprechen. Wir möchten die strukturelle Ungleichheit, in die viele Frauen durch ihre Rolle als Mutter hineingedrängt werden, sichtbar machen und für Gleichberechtigung und Care Arbeit sensibilisieren. Gerade die Studien des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH mit ihrer Präsidentin Jutta Allmendinger oder auch die letzte Bertelsmann Studie zum Thema „Motherhood Lifetime Penalty“, um nur zwei zu nennen, zeigen deutlich, wie sehr die Benachteiligung von Müttern in unserer Gesellschaft verankert ist.

Wir hatten uns mit unserer Zielgruppe, unserer Vision, unseren Fragen an die Moms, dem Look&Style unserer Kampagne und den geeigneten Medien auseinandergesetzt. Und warteten – ja worauf eigentlich?

Und dann war der Moment da: April 2020 – Corona Shut Down – die Brisanz der Thematik war überall spürbar, in den Medien wurde der Rückfall der Mütter in Jahrhunderte alte Rollenbilder zunehmend thematisiert… es war klar, dass wir den Müttern eine Stimme geben müssen, und zwar genau jetzt! Innerhalb eines Wochenendes haben wir die Struktur, das Layout, die CI, das Konzept und das Instagram Layout umgesetzt, Mamas aus dem Freundeskreis interviewt und gingen Live. Während des Shut-Downs haben wir zusätzlich Quarantänestreetshoots angeboten und über unsere Präsenz auf Instagram richtig gutes Feedback von den Müttern erhalten.

Unser Tipp an euch

Neben viel Idealismus plädieren wir auch für realistische Planung! Wir setzen unser Projekt nebenberuflich um. Finanzen, Rechtliches, Zeitmanagement, Projektplanung – das sind keine Kleinigkeiten, die man bei einer bewussten Unternehmensgründung mal nebenher erledigt. Es geht schließlich um eure Existenz! Nehmt euch die Zeit, um euer Business auf fundierten Fakten aufzubauen. Und: sprecht mit eure/r Partner*in – wenn ihr deren Unterstützung nicht habt, verbraucht ihr eure kostbare Energie für immer wieder kehrende Grundsatzdiskussionen.

In unserer Kategorie „Moms Support Moms“ zeigen wir Unternehmerinnen mit Kids. Wir stehen für Sichtbarkeit, weniger Ellenbogen und mehr Zusammenhalt.

Daher hier unsere Tipps für unsere Lieblingstools:

-für das Projektmanagement und zur Kommunikation untereinander nutzen wir Asana

-für Präsentationen, Logo, Online Beiträge können wir Canva*  wärmstens empfehlen.

Gastbeitrag von Nicole & Natalie von #facesofmoms

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