Die 10 Steps ins eigene Online-Business

10 stpes ins onlinebusiness

Du kennst es ganz sicher: den Dschungel an Möglichkeiten, Freebies und Kursen, um deine Idee, dein Business-Baby erfolgreich online zu bringen.
Es schwirrt wie Mücken am Sommerabend um deinen Kopf:

👉“Wo fange ich an?“

👉Was brauche ich wirklich?“ oder

👉“Ist das jetzt so richtig?“

👉“Aber bei anderen klappt es besser“

und und und…

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Du bist Mama und möchtest ein eigenes Onlinebusiness starten?

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MEHR MUT MAMAS!

Hinzu kommt dann noch die Technik oder das tägliche „Mama, kannst du mal…“ – Leben 😄

Wir verstehen uns, oder? 

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass der Start wirklich nicht einfach ist..

Oft machen wir den Fehler und starten „einfach-mal-drauf-los“. Aber was für einen runden Auftritt der verkauft oft fehlt, ist dein Fundament. Deine Basis. 

Passt also gut auf.. Ich verrate dir nämlich jetzt meine 10 STEPS ins eigene ONLINE BUSINESS…👇

Das Fundament

1: KLARHEIT IM BUSINESS

Um überhaupt erst starten zu können, müssen wir aufhören zu schwimmen. Wir brauchen einen klaren Blick, um Prioritäten zu setzen und nicht von einem Hamsterrad im nächsten zu landen. 
Um diesen Blick zu bekommen, gibt es viele Wege. Stelle dir doch einfach mal folgende Fragen: 

  • Wo will ich in 2 Jahren mit meinem Business stehen?
  • Wie sollen mich potentielle KundInnen wahrnehmen?
  • Wofür möchte ich stehen (Werte)?
  • Was sind wichtige Meilensteine/Ziele (dein „big picture“ / Visionboard)?


Tipp: Starte die Fundament-Arbeit spielerisch und starte z.B. mit einer Bucket List! Notiere dir also alles, was du in deinem Leben sehen/erleben willst, bevor du den Löffel abgibst

2: POSITIONIERUNG

Ohne eine klare Positionierung und dein Alleinstellungsmerkmal (=USP) wird es nicht möglich sein, eine verkaufsstarke Website zu erstellen.
Die Positionierung ist dein Business-Fundament.

Denn: Die Marke bist am Ende du. Richtig gelesen. DU!
Du brauchst ein Standing, um dir einen Namen machen zu können.
Deine persönliche Haltung. Deine Werte. Dein Warum. Und Glaubwürdigkeit und Authentizität!

Es heißt schließlich auch „Personen-Marke“ (Personal Branding).

Ein Beispiel, weshalb deine Positionierung so wichtig ist: Coaching Angebote gibt es viele am Markt. Aber Menschen kaufen von Menschen.
Daher ist es wichtig herauszustechen. Wie? Durch dich als Mensch. 

Stelle dir hierfür folgende fragen:

  • Was ist es, das dich von anderen unterscheidet?
  • Was sind deine Stärken und Special Effects oder auch deine Spleens?🤪 Sie gehören zu dir und dürfen (nein müssen) gezeigt werden!
  • Welche Trends bedienst du mit deinen Angeboten?
  • Welches Preisniveau möchtest du?
  • Welches Gefühl möchtest du transportieren und welchen Unterschied möchtest du in deinem Umfeld und für dein Leben mit deiner Dienstleistung machen?

3: ZIELGRUPPE

Weißt du, wer deine Zielgruppe ist und was sie zu dir und dem Kauf deiner Dienstleistung führt??

Nimm die Farbe deiner Zielgruppe an und erkenne wie sie tickt!


Spreche mit Menschen, die dein Angebot bereits erworben haben. Was hat ihnen besonders gefallen?

Gehe mit deiner Zielgruppe online immer wieder in Interaktion durch z. B. Umfragen oder den persönlichen Kontakt.

Fragen die du dir für die Zielgruppen-Findung stellen kannst:

  • Welche Probleme und welche Wünsche hat meine Zielperson?
  • Wo finde ich meine Zielkunden (Social Media Kanäle, FB Gruppen,…)?
  • Was sind ihre Handlungsmotive?

GRÜNDUNG & MARKE

4: Gesellschaftsform & Name

Als Selbständige sind Themen wie (Marken)Name, Rechtsform & (Gewerbe)anmeldung super wichtig um zu starten.

Wann man ein Kleinunternehmen mit oder ohne USt Sinn? Welche Gesellschaftsform passt zu mir und und und. Es kommen unendlich viele Fragen auf dem Weg ins Onlinebusiness auf, die wir dir alle bereits in verschiedenen Podcastfolgen und BLOG-Beiträgen zusammengefasst haben. Gehe einfach auf den BLOG und filtere nach „Gründung“ sowie „Steuern & Versicherungen“. 

Ich bin mir z.B. sicher, dass dir diese Beiträge helfen werden: 

Was kostet die Selbstständigkeit?

Was kostet die Selbstständigkeit, Markus?

Und hier Teil 2.


Setze dich zudem mit Markenrechtlichen Fragen auseinander:

  • Welche Art von Marken-Name will ich wählen? (sind hierzu noch alle Accounts und die Domain frei?)
  • Möchte ich einen Slogan? Wenn ja welcher ist für dein Business sinnvoll? (Du erinnerst dich – meiner ist MEHR MUT MAMAS!)
  • Welche Vorteile hat es meine Marke schützen zu lassen?

Mein Tipp:
Hole dir Hilfe von einem Steuerberater oder informiere dich bei deiner Gründung bei einem (Marken)-Anwalt. Prüfe auf der Seite des Marken- und Patentamtes deines Landes, ob es bereits eine Eintragung gibt. Hierbei hilft dir die“10-Schritte-Anleitung zur Marken-Anmeldung“ von Anwältin Annelie.

 

5: LOGO & DESIGN

Erst nachdem dein Fundament steht, kann daraus ein echtes Logo und dein gesamtes Look & Feel werden, das auch wirklich zu dir und deiner Positionierung passt.

Nun kreieren wir also dein Marken-Design.

Was ist das Marken-Design?
Es deine visuelle Identität.
Die gesamte Gestaltung deines Unternehmensauftritts. 

Dein Logo, Website, Farben, Schriften, Anzeigen, Social Media Auftritte, und und und. 

Und ein Design ist bitte nicht nur schön, es darf auch verkaufen!

Auch hier darfst du dir vor dem ersten Pinselstrich folgende Fragen beantworten, Inspirationen holen und in dich hineinhören:

  • Welche Farbe wirkt wie und welche passen zu meiner Marke?
  • Welche Haupt-Emotionen/Gefühle möchtest du transportieren?

Und ein wichtiger Tipp am Rande:
Nutze bitte nicht eine Standard Canva-Schrift die alle haben. Es lohnt sich auch hier sich abzuheben. 😉

6. PERSONAL BRANDING

Alle sprechen immer von diesem USP (= unique selling proposition = dein Alleinstellungsmerkmal).

Doch seien wir mal ehrlich. Der Wettbewerb ist groß und es ist wirklich schwer, anders zu sein und ein absolutes Nischen-Angebot zu entwickeln. 


Doch einen USP solltest du niemals unterschätzen – denn der bist DU!  


Du darfst dich mit einem runden, authentisches Marketing von der Masse abheben. So einfach ist das.

Neben deinem Design gibt es z.B. noch die Marken-Kommunikation:

  • Wie kommuniziere ich?
  • Habe ich persönliche Add-Ons, wie Geschenke für Kunden nach Abschluss?

Sei also gerne“merk-würdig“😉

Dann gibt es da noch die Tonalität.

  • Wie kann ich meine Marke in meiner ganz eigenen authentischen Sprache umsetzen?
  • Welche Personen spreche ich an und welches Wording catcht meine Soulkunden?

SICHTBARKEIT

7: SOCIAL MEDIA

Es wird spannend. Mittlerweile im Online Business ein absolutes „Must-Be“.
Gerade zu Beginn darfst du dich auf die Plattformen konzentrieren, auf denen du selbst gerne unterwegs bist. Du musst zu Beginn nicht alle Kanäle bespielen. Das schaffst du alleine gar nicht.
Und schaue genau hin, wo deine Zielgruppe sich eigentlich aufhält – denn nur weil du TikTok magst, aber deine KundInnen 60+ sind, kommt ihr so wohl eher nicht zusammen…

Tipp:
Plane deine Social Media Beiträge aufgrund der zuvor erledigten Steps und stelle dir die Frage: Was interessiert deine Zielgruppe?
Gestalte Texte, die inspirieren und zur Interaktion aufrufen.
Und da uns sicherlich nicht langweilig ist, vereinfachere dir die Arbeit mit Content-Planungs-Tools wie z.B.
 Later.
Gestalte dir Design-Vorlagen (z.B: im Tool CANVA), die du nur leicht erstellen musst.
Die Erfahrung zeigt eines ganz deutlich:


Um Vertrauen zu deiner Community aufzubauen, sei nahbar!

Die Alltags-Sprüche von meinem Sohn kommen z.B. immer toll an! Auch persönliche Erlebnisse und Erfahrungen.

 

8: WEBSITE

Die Website ist dein Schaufenster.  Kunden sollen dich dort kennenlernen und sich hoffentlich  in deine Vision und dein Angebot „verlieben“.

Die Website gibt dein klares Statement weiter, berührt deine Zielgruppe und erhält deutliche Call-to-Action- also klareAufforderungen, um zu jederzeit easy bei dir buchen zu können.

Weniger ist an dieser Stelle oft mehr. Halte es einfach und klar. Achte darauf, dass auch dein vorher erstelltes, wiedererkennbares Design genutzt wird und du sehr deutlich kommunizierst, was man bei dir erwarten kann und wessen Probleme du lösen wirst.

9: FREEBIE & NEWSLETTER

In deinen ersten Monaten kann es sehr hilfreich Freebies (also kleine kostenlose Einblicke in deine Arbeit, z.B. als PDF) herauszugeben, damit deine Community…
1. Einen Einblick in deine Arbeit erhält
2. eine Verbindung und erstes Vertrauen aufbauen kann
3. Wertschätzung für deine Arbeit empfinden
4. nachhaltig in Erinnerung an dich sind, wenn sie damit arbeiten oder es später aus der Schublade herausholen und
5. dich dadurch gerne weiterempfehlen

Du kannst dir so auch gut erstes Feedback einholen. Ein Freebie erhalten die KundInnen im Tausch gegen ihre Email Adresse für deinen Newsletter. 


Ein Vorteil des Newsletter-Marketing ist z.B. der, dass du deine Community/Kunden direkt mit deinen News erreichst ohne jeden einzeln Anschreiben zu müssen. 

Tipp:
Baue dir von Anfang an eine Newsletter Liste auf. Auch wenn diese Aufgabe technisch etwas Unterstützung brauchen wird, wird es sich nach den ersten Monaten bereits auszahlen. Glaub mir das bitte!

10: Dein 1. Angebot

Ja, in den Schritten 1-9 hast du sehr wahrscheinlich noch keinen einzigen Cent verdient. Aber diese grundlegende Arbeit ist das Fundment für jedes deiner Angebote. Egal ob Dienstleistung oder physisches Produkt. Du musst wissen, wofür du stehst, damit du diesen (Mehr)wert auch an deine Kunden weitergeben kannst.
Du hast unendlich viele Möglichkeiten Geld zu verdienen. Arbeitest du lieber 1:1 mit Kunden, magst du Gruppen gerne? Bist du eher der Typ „Onlinekurse“ oder ein Event-Mensch, der lieber Live arbeitet?
Notiere dir deine Gedanken hierzu, bevor du dich entscheidest, welches Format am besten zu dir passt.

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